NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Berliner Industrie auf Talfahrt

Berlin - Im verarbeitende Gewerbe der Hauptstadt geht es bergab: Der Umsatz ist im ersten Halbjahr um 0,9 Prozent zurückgegangen, teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Montag mit. Allein im Juni gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus von 7,2 Prozent. Die stärksten Einbußen meldete der Maschinenbau. Auch für die Zukunft sieht es nicht gut aus – das Volumen der Bestellungen lag von Januar bis Ende Juni um zwei Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Bei den 335 Berliner Betrieben mit 50 oder mehr Beschäftigten arbeiten knapp 80 700 Menschen. brö

Bahn wendet Chaos in Mainz ab

Mainz - Nach den massiven Zugausfällen der vergangenen Wochen hat sich die Lage am Mainzer Hauptbahnhof rechtzeitig zum Schulbeginn in Rheinland-Pfalz etwas normalisiert. Am Montag setzte die Bahn zusätzliche Züge zum Notfallfahrplan ein. 85 Prozent der geplanten Züge seien auf den Schienen gewesen, sagte eine Bahnsprecherin. Seit zwei Wochen fallen am Hauptbahnhof der Landeshauptstadt Züge aus oder müssen umgeleitet werden. Grund ist Personalmangel im dortigen Stellwerk. dpa

Wirtschaft dankt Platzeck

Berlin - Die Unternehmensverbände der Region haben sich mit der Arbeit von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck zufrieden gezeigt. „Unter Platzeck hat sich Brandenburgs Wirtschaft positiv entwickelt“, sagte UVB- Präsident Burkhardt Ischler am Montag. Vor 400 Gästen des diesjährigen Unternehmertages dankte Ischler Platzeck, der Ende Juli seinen Rücktritt angekündigt hatte, für die gemeinsame Arbeit. Brandenburg habe sich zu einem modernen Energieland entwickelt und sei mehrfach als dynamischste Wirtschaftsregion Deutschlands ausgezeichnet worden.Tsp

Neue Vorwürfe gegen JP Morgan

New York - Die US-Bank JPMorgan kommt nicht aus den Schlagzeilen: Nach dem milliardenschweren Handelsskandal in London und Klagen wegen umstrittener Hypothekengeschäfte steht jetzt der Vorwurf der Vetternwirtschaft in China im Raum. Die „New York Times“ deckte am Wochenende auf, dass die US-Börsenaufsicht prüft, ob JPMorgan in China vor allem deshalb lukrative Aufträge gewonnen hat, weil die Bank Kinder prominenter Landsleute anstellte. rtr

OMV kauft Nordsee-Beteiligungen Wien - Der österreichische Energiekonzern OMV kauft milliardenteure Beteiligungen von Erdöl-Erschließungs- und Förderrechten in der Nordsee. OMV übernehme vom norwegischen Ölkonzern Statoil für umgerechnet zwei Milliarden Euro Nordsee-Beteiligungen, teilte der Konzern am Montag mit. Der Deal sei die bisher größte Industrieinvestition Österreichs, so die OMV. dpa

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