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Benzinpreismeldestelle startet

Bonn - OTTO GROUP]Deutsche Autofahrer können bald per Handy und Navigationsgerät die Spritpreise der Tankstellen in Deutschland abfragen. Das Bundeskartellamt kündigte am Dienstag in Bonn an, dass am 31. August die gesetzliche Meldepflicht für Preisdaten an die sogenannte Markttransparenzstelle greifen werde. Die Voraussetzungen seien erfüllt, da seit Mitte August 13 000 Tankstellen erfasst und drei Anbieter von Verbraucherinformationsdiensten zugelassen seien. Zu welchem Zeitpunkt genau die Verbraucher die Dienste nutzen können, ist noch unklar. Das Gesamtsystem könne nun getestet werden. Noch im Sommer werde der Startschuss fallen. dpa

Öko-Label zieht nicht bei Autokauf

Bergisch Gladbach - Das vor zwei Jahren eingeführte Umweltlabel für Autos hat zwei Studien zufolge kaum Einfluss auf die Kaufentscheidung von Verbrauchern. Nur ein Drittel der befragten Autokäufer hat das Öko-Label in Verbindung mit einem Pkw gebracht, so die Befragung der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach. Der Auto Club Europa (ACE) zieht in einer aktuellen Untersuchung den gleichen Schluss: Für Autokäufer sei das Öko-Label nicht richtungsweisend. Das Label enthält neben fahrzeugspezifischen Daten und Verbrauchswerten Angaben zu Kosten für Kraftstoff und die CO2-basierte Kfz-Steuer. dpa

Hollister verzichtet auf Kontrolle

Frankfurt am Main - Die Modekette Hollister wird die Mitarbeiter ihrer Frankfurter Filiale vorerst nicht mehr durch Wachleute zur Toilette begleiten lassen. Das Unternehmen sei der Forderung des Betriebsrates nachgekommen und habe die Kontrollen eingestellt, teilten Anwälte des Arbeitnehmergremiums am Dienstag mit. Das Arbeitsgericht Frankfurt bestätigte, dass ein für Dienstag angesetzter Gerichtstermin aufgehoben wurde. Der Betriebsrat hatte eine einstweilige Verfügung gegen die Kontrollen beantragt. Eine endgültige Betriebsvereinbarung steht noch aus. dpa

Rekord: 42 Millionen Erwerbstätige

Wiesbaden - Der Konjunkturaufschwung im Frühjahr beflügelt den Arbeitsmarkt. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes waren im zweiten Quartal rund 41,8 Millionen Menschen mit Arbeitsort Deutschland erwerbstätig, das waren 242 000 oder 0,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Den Statistikern zufolge war es der höchste Stand in einem zweiten Quartal seit 1991. Im Vorjahreszeitraum hatte der Anstieg allerdings noch 1,2 Prozent betragen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zum Jahresanfang stieg die Zahl der Erwerbstätigen von April bis Juni um 377 000 Personen oder 0,9 Prozent. Bereinigt um saisonale Schwankungen blieb ein Plus von 0,1 Prozent. dpa

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