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Bahn will Sparpreise nicht kürzen



Berlin - Die Deutsche Bahn hat Berichten widersprochen, wonach sie das Ticketkontingent zu Sparpreisen für ihre Züge bis Jahresende spürbar verringert. Die Bahn beabsichtige auch nicht, dies zu tun, erklärte ein Sprecher am Mittwoch. Allerdings sei die Zahl der Sparpreis-Tickets aufgrund von Ausfällen sogenannter Verstärkerzüge etwas gesunken. Der Sprecher verwies darauf, dass die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Hannover und Berlin aufgrund von Hochwasserschäden gesperrt ist und deshalb sogenannte Verstärkerzüge ausfallen. Für diese ausfallenden Züge könne es auch keine Sparpreise geben. Im Jahresdurchschnitt verkauft die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben rund 40 Prozent ihrer Fahrkarten zu Sparpreisen. dpa

Kommunen erhöhen Gebühren

Berlin - Die Bürger müssen sich auf weitere Erhöhungen bei kommunalen Gebühren und Einschnitte bei Leistungen einstellen. Nach einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young wollen drei Viertel der Kommunen wegen der desolaten Finanzlage in diesem und nächstem Jahr Steuern und Gebühren anheben. 37 Prozent der befragten 300 Städte und Gemeinden planten, Leistungen zu reduzieren oder einzustellen. Nach der am Mittwoch vorgelegten Umfrage gehen 31 Prozent der Kämmerer davon aus, die Schulden ihrer Kommune nicht aus eigener Kraft zurückzahlen zu können. dpa

Panne bei Goldman Sachs

New York - Ein Computerfehler bei der US-Investmentbank Goldman Sachs hat eine Flut unbeabsichtigter Geschäfte mit Aktienoptionen ausgelöst und die Märkte durcheinandergewirbelt. Die New Yorker Börse NYSE teilte mit, sie untersuche eine „große Zahl irrtümlicher Transaktionen“ nach Handelsbeginn am Dienstag. Goldman Sachs erklärte, es habe keine „bedeutenden Verluste“ zu erwarten. Durch den Computerfehler seien bloße Interessenbekundungen versehentlich in konkrete Kauf- und Verkaufaufträge umgewandelt worden, hieß es aus informierten Kreisen. AFP

Bank-Praktikant stirbt in London

London - Nach einem aufsehenerregenden Todesfall eines deutschen Praktikanten im Londoner Bankenviertel könnte es erst in einigen Wochen Klarheit über die Ursachen geben. Es werde vermutlich bis zu vier Wochen dauern, bis die Ergebnisse der Blutuntersuchungen vorlägen und klar sei, warum der junge Mann gestorben sei, sagte ein Sprecher der Gerichtsmedizin am Mittwoch. Der 21 Jahre alte Praktikant bei der Bank of America war tot in seiner Wohnung in London aufgefunden worden. Mehrere Medien berichteten, er habe in den Wochen davor zeitweise tagelang nicht geschlafen, unzählige Überstunden gemacht und Nächte durchgearbeitet. dpa

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