NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Offshore-Wind wird günstiger



Berlin - Eine Studie sieht erhebliches Potenzial zur Reduzierung der Kosten für Windparks in Nord- und Ostsee. Bis 2023 könnten je nach Ausbauvolumen die Kosten für die Errichtung und den Betrieb um 32 bis 39 Prozent sinken, ermittelte eine am Donnerstag vorgestellte Prognos-Studie für die Stiftung Offshore-Windenergie. Als Hauptgrund wird die technische Weiterentwicklung genannt, aber auch dass etwa Transportschiffe bereits vorhanden sind. Bisher hinkt die Entwicklung in Deutschland hinterher. Das Ziel von zehn Gigawatt installierter Leistung bis 2020 ist nicht zu schaffen. Hohe Kosten und unklare Rahmenbedingungen hemmen Investitionen. dpa

Berlin bleibt Gründermetropole

Berlin - Die Hauptstadt hat ihre Stellung als Gründermetropole gehalten. Auf 10 000 Erwerbspersonen kamen 2012 in Berlin 227 Firmengründungen, zeigt eine Analyse der Bürgschaftsbank zu Berlin- Brandenburg (BBB). Das sind in etwa genauso viele wie im Vorjahr. BBB-Geschäftsführerin Waltraud Wolf sprach am Donnerstag von einer „Konsolidierung auf hohem Niveau“. Deutschlandweit sank die Zahl der Gründungen um zehn Prozent: Auf 10 000 Beschäftigte kamen bundesweit nur 136 Gründer. Das sei allerdings nicht verwunderlich, heißt es in der Untersuchung – das Gründungsgeschehen gehe in der Regel zurück, wenn die Konjunktur gut läuft. Dass das in Berlin anders sei, sei ein Zeichen für das gute Gründungsklima in der Stadt. cne

Autokäufer bekommen online Rabatt

München - Beim Autokauf über das Internet können Verbraucher einer Untersuchung des ADAC zufolge deutlich Geld sparen – dort allerdings kaum über den Preis verhandeln. Ein Vergleich der Angebote von zwölf Autokaufportalen im Internet habe gezeigt, dass die Rabatte bei Online-Händlern im Schnitt fünf Prozentpunkte höher ausfallen als bei Vertragshändlern, teilte der ADAC am Donnerstag in München mit. Autokäufer sollten jedoch beachten, dass sie bei Vertragshändlern bis zum Abschluss des Kaufvertrags über den Preis verhandeln könnten - anders als bei den Online-Portalen, erklärte der ADAC. AFP

Britische Banken müssen zahlen

London - Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA hat 13 Banken des Landes wegen fehlerhafter Beratung zur Entschädigung von Kunden verdonnert. Insgesamt bis zu 1,3 Milliarden Pfund (1,5 Milliarden Euro) müssen die Institute zahlen, wie die FCA am Donnerstag mitteilte. Betroffen sind rund sieben Millionen Kunden. Ihnen wurde eine Versicherung für ihre Kreditkarte oder gegen den Diebstahl von Ausweispapieren aufgeschwatzt. Die Kunden hätten Informationen erhalten, die falsch waren oder denen es an Klarheit fehlte, monierte die FCA. AFP

RTL mit viel mehr Gewinn

Luxemburg - Trotz schrumpfender Werbemärkte hat die RTL Group im ersten Halbjahr ihren Gewinn um mehr als 50 Prozent gesteigert. Außer in Deutschland seien die Werbeerlöse, die 60 Prozent aller Einnahmen des Fernsehkonzerns ausmachen, überall gesunken, sagte Geschäftsführerin Anke Schäferkordt bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen. Der Umsatz ging um 1,3 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zurück. Dennoch konnte Europas größter Werbesender durch einen konsequenten Sparkurs seinen Nettogewinn um 52,6 Prozent auf 418 Millionen Euro steigern. Wie von Analysten erwartet, wird die RTL Group eine Sonderdividende von 2,50 Euro je Aktie ausschütten. dpa

Bahnhof des Jahres in Göttingen

Berlin - In Göttingen und im hessischen Oberursel gibt es die kundenfreundlichsten „Bahnhöfe des Jahres 2013“. Dazu gekürt wurden sie am Donnerstag von einer Jury des Lobbyvereins Allianz pro Schiene. Ein Sonderpreis Tourismus ging an den Bahnhof Murnau in Oberbayern. Das niedersächsische Göttingen bekam die zum zehnten Mal verliehene Auszeichnung in der Kategorie Großstadtbahnhof, weil sich der Bahnhof wie kein anderer auf Radfahrer und Fußgänger eingestellt habe. Das hessische Oberursel im Hochtaunuskreis wurde Sieger in der Kategorie Kleinstadtbahnhof. Für den Wettbewerb hatten rund 2200 Teilnehmer 343 Bahnhöfe vorgeschlagen. dpa

Deutsche sparen beim Essen

Hamburg - Lebensmittel sind in den vergangenen Monaten teurer geworden – deshalb sparen die Verbraucher am Essen. Sie greifen häufiger zu Sonderangeboten und reduzierter Ware sowie zu den Eigenmarken des Handels, und sie geben weniger Geld für frische Produkte wie Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse aus, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen ergab. Nielsen befragte im November 1500 Menschen in Deutschland. Vier von fünf sagten, Lebensmittel seien deutlich teurer geworden. AFP

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben