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China stimmt Steuerabkommen zu



Paris - Als letztes Land im Kreis der führenden Industrie- und Schwellenländer (G 20) hat China am Dienstag das multilaterale Abkommen zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung unterzeichnet. Dies komme „genau im richtigen Augenblick“ wenige Tage vor dem G-20-Gipfel in Russland, bei dem das Thema Steuerflucht eine zentrale Rolle spielen soll, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría in Paris. Die Vereinbarung, die unter anderem einen engen Datenaustausch vorsieht, haben bisher 56 Staaten unterzeichnet.AFP

Elektroindustrie exportiert weniger

Frankfurt am Main - Die schwache Nachfrage auf den wichtigsten europäischen Märkten hat die Exportleistung der deutschen Elektroindustrie im ersten Halbjahr nach unten gezogen. So gingen etwa Ausfuhren nach Italien um 17,2 Prozent zurück, wie der Verband ZVEI mitteilte. Insgesamt sank der Ausfuhrwert um 1,9 Prozent auf 78 Milliarden Euro. Europa blieb mit 47,3 Milliarden Euro Exportvolumen die wichtigste Region. Wichtigstes Einzelland für die deutsche Elektroindustrie waren erneut die USA (6,4 Milliarden Euro) vor China (6,2 Milliarden Euro). dpa

FEMERN A/S]So viele Franzosen arbeitslos wie nie

Paris - Die Arbeitslosenzahl in Frankreich ist auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Im Juli waren rund 3,286 Millionen Menschen als arbeitslos gemeldet – so viele wie nie zuvor in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone. Das zeigen Daten des Arbeitsministeriums in Paris, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Die Zahl liegt 0,2 Prozent höher als im Juni und zehn Prozent über der vor einem Jahr. Sie hat in den vergangenen 27 Monaten stetig zugelegt.rtr

Ex-Banker in Spanien festgenommen

Madrid - Die spanische Polizei hat einen früheren Manager der US-Großbank JPMorgan Chase festgenommen, der an einem milliardenschweren Spekulationsverlust des Geldhauses beteiligt gewesen sein soll. Wie das spanische Innenministerium am Dienstag mitteilte, liegt gegen den 49-jährigen Spanier ein internationaler Haftbefehl der US-Justiz vor. Der Banker steht in den USA im Verdacht, als früherer Mitarbeiter des Geldhauses in London mit einem Kollegen Verluste von Finanzwetten in Höhe von sechs Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) verheimlicht zu haben. dpa

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