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Spanien schrumpft stärker

Madrid - Die Wirtschaftskraft des Euro-Krisenlands Spanien ist im vergangenen Jahr stärker geschrumpft als bislang angenommen. Wie das Nationale Statistik-Institut (INE) am Dienstag in Madrid mitteilte, ging das Bruttoinlandsprodukt 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent zurück, 0,2 Prozentpunkte mehr als nach bisherigen Berechnungen. Die Behörde begründete die Korrektur damit, dass aufgrund aktualisierter Daten die Inlandsnachfrage stärker geschrumpft war als bislang angenommen. Das INE korrigierte auch die Wachstumszahl für das Vorjahr nach unten. Danach hatte Spanien 2011 nur ein Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent erzielt. Bisher hatte das Institut das Wachstum für 2011 auf 0,4 Prozent beziffert. dpa

Tariflohn für befristet Beschäftigte

Wiesbaden - 61 Prozent der Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsvertrag wurden 2010 nach Tarif vergütet. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, war die Tarifbindung damit höher als bei den Beschäftigten mit unbefristeten Arbeitsverträgen (54 Prozent). Insgesamt wurden 2010 für gut die Hälfte aller Arbeitnehmer (55 Prozent) in Deutschland die Verdienste und Arbeitsbedingungen durch Tarifverträge geregelt. Ein Grund für den hohen Anteil der Tarifbindung bei befristet Beschäftigten ist, dass gut ein Viertel von ihnen in den Bereichen öffentliche Verwaltung sowie Erziehung und Unterricht tätig ist. epd

Agrarexporte steigen

Berlin - Die deutschen Agrarexporte legen weiter zu. Im ersten Halbjahr sind Ernährungsgüter im Wert von 31,6 Milliarden Euro ausgeführt worden, wie die Export-Förderorganisation Gefa am Dienstag nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts mitteilte. Das war ein Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei nahmen Ausfuhren in Länder außerhalb der EU um 5,2 Prozent auf den Spitzenwert von 7,5 Milliarden Euro zu. Starke Zuwächse gab es im Handel mit der Schweiz, aber etwa auch mit China. dpa

Fahrräder werden teurer

Friedrichshafen - Fahrräder sind teurer geworden. Während 2012 ein Rad im Mittel noch für rund 500 Euro zu haben war, liegt der Durchschnittspreis inzwischen bei 515 Euro. Das teilte der Verband des Deutschen Zweiradhandels am Dienstag vor der Messe Eurobike in Friedrichshafen mit. Ein E-Bike kostet nach der Berechnung im Schnitt etwa 2000 Euro. In den ersten Saisonmonaten 2013 seien Umsatzrückgänge bis zu 20 Prozent keine Seltenheit gewesen, sagte Verbandsgeschäftsführer Thomas Kunz. Viel Regen und schlechte Testergebnisse von Stiftung Warentest für Elektroräder hätten Händlern und Herstellern zwischen April und Juni zu schaffen gemacht. dpa

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