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Weniger Inflation in Europa

Luxemburg - Die Teuerung der Verbraucherpreise in der Euro-Zone hat sich im August auf 1,3 Prozent abgeschwächt. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. Im Juli hatte die Inflationsrate in den Euro-Ländern noch bei 1,6 Prozent gelegen. Zu dem Rückgang haben besonders gefallene Energiepreise beigetragen. Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone ist im Juli nicht gestiegen, bleibt aber unverändert auf dem Rekordniveau von 12,1 Prozent. In den 17 Euro-Ländern waren damit mehr als 19,2 Millionen Menschen ohne Job. rtr/AFP

1,5 Millionen Motoren aus Berlin

Berlin - Im Berliner Mercedes-Benz- Werk ist am Freitag der 1,5 millionste V6 Dieselmotor vom Band gelaufen. Das Modell wird unter anderem in der neuen S-Klasse verbaut. Im Werk in Marienfelde produzieren rund 2600 Mitarbeiter Motoren, Getriebeteile und Kraftstoffsysteme. Daimler investierte 2013 in den ältesten noch produzierenden Konzern-Standort im Süden der Hauptstadt zehn Millionen Euro. Tsp

Einzelhandel setzt weniger um

Berlin - Trotz steigender Kaufkraft knausern die deutschen Verbraucher beim Einkaufen. Die Einzelhändler nahmen im Juli 1,3 Prozent weniger ein als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Preisbereinigt schrumpfte der Umsatz um 1,4 Prozent. Das war nicht nur der zweite Rückgang in Folge, sondern zugleich der bislang größte in diesem Jahr. Ökonomen führen dies auf steigende Lebensmittelpreise zurück. rtr

Moskau: Keine Schweine aus Minsk Moskau - Der Kali-Streit zwischen den Bruderstaaten Russland und Weißrussland wird zum Handelskrieg. Moskau verbietet seit Freitag die Einfuhr von Schweinen und Schweinefleischprodukten aus dem Nachbarland, wie die Veterinärbehörde der Agentur Interfax zufolge mitteilte. Zuvor hatte Russland die Öllieferungen an das hoch verschuldete Weißrussland gedrosselt. Auch ein Importstopp für weißrussische Milchprodukte ist angedroht. Experten sind überzeugt, dass Moskau wegen der Inhaftierung eines russischen Topmanagers in Minsk scharf reagiert. dpa

Löhne steigen langsamer

Berlin - Die Löhne in Deutschland sind im zweiten Quartal so langsam gestiegen wie seit über einem Jahr nicht mehr. Die tariflichen Monatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen erhöhten sich um durchschnittlich 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Zu Jahresbeginn lag das Plus noch bei drei Prozent. Am stärksten zogen die Monatsverdienste im Gesundheits- und Sozialwesen (plus 3,1 Prozent) und im Baugewerbe (plus 3,0 Prozent) an, am schwächsten war der Zuwachs in der öffentlichen Verwaltung und der Verteidigung mit je 1,2 Prozent.rtr

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