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Deutsche Wohnen darf GSW kaufen

Frankfurt am Main - Das Kartellamt hat grünes Licht für die geplante Übernahme des Immobilienunternehmens GSW durch die Deutsche Wohnen AG gegeben. Das bestätigte ein Sprecher der Wettbewerbshüter am Montag. Das fusionierte Unternehmen wäre mit 148 000 Wohnungen und einem Börsenwert von rund vier Milliarden Euro die neue Nummer zwei am deutschen Wohnungsmarkt hinter der Deutschen Annington. Die früher landeseigene GSW hat in der Bundeshauptstadt knapp 60 000 Wohnungen. Die Deutsche Wohnen mit Sitz in Frankfurt am Main will das Geschäft mit einer Kapitalerhöhung und einem Aktientausch ermöglichen. rtr



Schwaches Jahr für die Holzindustrie

Stuttgart - Die deutsche Holzindustrie rechnet für dieses Jahr wegen schlechterer Geschäfte in Südeuropa mit Rückschlägen. Bereits in der ersten Jahreshälfte seien die Erlöse der Branche um knapp drei Prozent auf 15,8 Milliarden Euro gesunken, sagte Verbandspräsident Johannes Schwörer. Einzelne Bereiche hätten in Südeuropa Umsatzeinbrüche von bis zu 30 Prozent verbucht. Zu schaffen macht die Flaute im Süden etwa den Herstellern von Paletten und Holzverpackungen. Da weniger Maschinen produziert würden, gebe es auch weniger zu verpacken. dpa

Tablets holen Fernseher ein

München/Berlin - Tablet-Computer sind dem Branchenverband Bitkom zufolge drauf und dran, Fernsehern in der Gunst der deutschen Kunden den Rang abzulaufen. Im laufenden Jahr rechnet der IT-Branchenverband damit, dass erstmals acht Millionen Tablet-PCs im Inland verkauft werden. Bitkom-Präsidiumsmitglied Christian Illek veranschlagt, dass 2013 acht Millionen Fernseher zu den Kunden gehen. Während der Absatz von TV-Geräten in diesem Jahr demnach deutlich schrumpft, steigt die Zahl der verkauften Tablet-PCs um fast zwei Drittel. rtr

Neue Streiks an Schleusen

Stuttgart - Mit Ende der Sommerferien sollen die Schleusen im Südwesten Deutschlands wieder bestreikt werden. Vom kommenden Montag an seien neue Aktionen geplant, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Mitte Juli hatte Verdi die Arbeitsniederlegung bei den Wasser- und Schifffahrtsämtern im Südwesten unterbrochen. Auch in Nordrhein-Westfalen und an der Mosel waren die Schleusen Ende August wieder freigegeben worden. Es habe aber bislang keine eindeutigen Signale aus dem Verkehrsministerium in Bezug auf den geforderten Tarifvertrag gegeben, hieß es. Hintergrund des Streiks ist der Umbau der Schifffahrtsverwaltung, dem nach Befürchtungen der Gewerkschaften bis zu 3000 der 12 000 Arbeitsplätze zum Opfer fallen könnten. dpa

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