NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mehr Geld für Hartz-IV-Empfänger



Berlin - Der maximale Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger soll Anfang 2014 um neun Euro auf 391 Euro steigen. Das geht aus einer Vorlage des Bundesarbeitsministeriums für das Bundeskabinett am Mittwoch hervor, die Reuters vorliegt. Die Zahl errechnet sich nach einem festgelegten Mischindex aus Preisen und Löhnen und wird jährlich angepasst. Beschlossen werden muss die Anhebung aber vom neuen Bundestag und Bundesrat nach der Wahl am 22. September. Die Anhebung auf 391 Euro entspricht einer Steigerung um 2,27 Prozent. rtr

OECD für lockere Geldpolitik

Paris - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht für Deutschland in diesem Jahr etwas mehr Wirtschaftswachstum – statt 0,4 nun 0,7 Prozent. Auch in anderen wichtigen Wirtschaftsblöcken soll es der neuen Prognose zufolge aufwärts gehen – am stärksten in China. Die OECD warnte allerdings, die Erholung der Weltwirtschaft stehe noch nicht auf festen Füßen, etwa wegen der Probleme einiger Schwellenländer. Die Zentralbanken müssten auch mit „unkonventionellen Mitteln der Geldpolitik“ die Nachfrage unterstützen. Ansonsten drohe eine „Entgleisung“ der wirtschaftlichen Erholung, fürchtete die OECD. AFP



Deutsche arbeiten wieder mehr

Nürnberg - Mit der anziehenden Konjunktur haben die Deutschen im zweiten Quartal wieder mehr gearbeitet. Rund 13,8 Milliarden Stunden gingen auf das Konto aller Erwerbstätigen hierzulande, wie das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mitteilte. Saison- und kalenderbereinigt sind dies 0,9 Prozent mehr als im Startquartal, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beträgt der Anstieg 1,2 Prozent. dpa

Merkel will Härte gegen Hedgefonds

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat kurz vor dem G-20-Gipfel in Russland ein schleppendes Tempo bei der Regulierung von Hedgefonds bemängelt. „Wir kommen leider zu langsam voran bei der Regulierung von Schattenbanken“, sagte die CDU-Politikerin im Bundestag. „Wenn wir hier keine Fortschritte erleben, machen sich die G 20 lächerlich.“ Deutschland werde sich entschieden gegen „Verschleppungstendenzen“ bei dem Thema stemmen. rtr

Handel: Strompreis gefährdet Jobs Düsseldorf - Die steigenden Strompreise gefährden nach Einschätzung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) zahlreiche Jobs in der Branche. Das sehe jeder fünfte Händler so, sagte HDEHauptgeschäftsführer Stefan Genth mit Blick auf eine neue Umfrage des Verbandes. Der HDE bekräftigte gleichzeitig seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Danach rechnet die Branche 2013 mit einem nominalen Umsatzplus von einem Prozent. Preisbereinigt würde dies allerdings einem Minus von 0,5 Prozent entsprechen. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar