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Urteil: Hund darf ohne Erlaubnis des Arbeitgebers nicht mit ins Büro

Ohne die Erlaubnis des Arbeitgebers ist es nicht erlaubt, den eigenen Hund mit ins Büro zu nehmen. Dies geht aus einem Urteil des Düsseldorfer Arbeitsgerichts hervor. Gestattet der Chef das Tier im Büro, haben sich die restlichen Unternehmer damit zu arrangieren. Experten raten daher arbeitgebern, sich mit den Mitarbeitern abzustimmen, falls jemand eine Allergie oder Angst vor Hunden hat . Beschädigt der Vierbeiner etwas im Büro, haften die Besitzer des Tieres. dpa

Familienfreundliche Unternehmen sind Mangelware

Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen – viele Firmen machen das ihren Angestellten einer Umfrage zufolge nicht gerade leicht. Nur jeder vierte Arbeitnehmer bezeichnet seinen Arbeitgeber als familienfreundlich. Das geht aus einer Arbeitnehmer-Befragung des Marktforschungsinstituts Yougov hervor. So ist es zum Beispiel nur jedem Sechsten erlaubt, auch einmal von zu Hause aus zu arbeiten. Nur 35 Prozent haben flexible Arbeitszeiten. Für die Studie im Auftrag von Manpower wurden 1060 Erwachsene befragt, davon 684 Arbeitnehmer.dpa

Thüringen startet Fortbildung zum Kampf gegen Rechts

Thüringen hat ein Fortbildungsprogramm zur Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus gestartet. Die Zielgruppen seien vor allem Lehrer und Polizisten, Mitarbeiter von Verwaltungen und der Jugendhilfe sowie von Parteien, Vereinen und Initiativen, heißt es. Das Fortbildungsangebot ist Teil des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Das Sozialministerium unterstütze die Fortbildungskurse in diesem und im nächsten Jahr mit jeweils bis zu 500 000 Euro, hieß es. epd

Ständige Erreichbarkeit

ist keine Pflicht

Angestellte sind in der Regel nicht dazu verpflichtet, geschäftliche E-Mails nach Dienstschluss noch zu lesen. Darauf weist die Arbeitsrechtlerin Nathalie Oberthür hin. Selbst von Führungskräften dürfe der Arbeitgeber nicht verlangen, dass sie dienstliche E-Mails außerhalb der Arbeitszeit abrufen. Machen Angestellte das trotzdem, geschehe das immer freiwillig. Die Ausnahme: Wenn im Arbeitsvertrag ein Bereitschaftsdienst vereinbart ist. Dann sind Angestellte rechtlich dazu verpflichtet, E-Mails zu lesen, auch wenn sie nicht am Arbeitsplatz sind. Allerdings müsse der Arbeitgeber den Bereitschaftsdienst vergüten. Bei Diensthandys oder dienstlichen Laptops gilt im Prinzip nichts anderes. Es sei aber rechtlich durchaus in Ordnung, die Geräte nach Dienstschluss abzustellen. In der Praxis machten das zwar viele nicht – doch der Blick auf das Diensthandy nach Feierabend geschieht in der Regel ebenfalls freiwillig. dpa

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