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Streit in der AOK

Berlin - In der AOK gibt es Streit um den Umgang mit der privaten Krankenversicherung. Der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Volker Hansen warf dem geschäftsführenden AOK-Vorstand Uwe Deh vor, öffentlich Aussagen zu verbreiten, die vom Aufsichtsrat „in keiner Weise geteilt, geschweige denn gutgeheißen“ würden. Am Montag hatte Deh in einem Tagesspiegel-Interview über die Zukunft der Gesundheitsversorgung und einen „gemeinsamen Versicherungsmarkt mit einheitlichen Rahmenbedingungen für alle“ spekuliert. Hansen bezeichnete solche Modelle als „Bürgerversicherung light“ und betonte, dass man sich dazu aus gutem Grund bisher nicht positioniert habe. Die Beschäftigung mit derart „umstrittenen und überhaupt nicht weiterführenden Konzepten“ helfe „weder dem AOK-System noch dem Gesundheitswesen insgesamt“. raw

Sparkassen geben mehr Kredite

Frankfurt am Main - Immer mehr Deutsche investieren in Immobilien und sorgen damit für gute Stimmung bei den Sparkassen. Dank der starken Nachfrage nach Hauskrediten kletterte das Volumen der neu zugesagten Darlehen im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent auf 64,1 Milliarden Euro, wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Montag mitteilte. Auch das Geschäft mit Unternehmen und Selbstständigen läuft angesichts der stabilen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland rund. In den ersten sechs Monaten vergaben die 418 Sparkassen Immobilienkredite über gut 20 Milliarden Euro – das ist ein sattes Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. rtr

ADAC-Postbus startet im Oktober Bonn - Die Deutsche Post und der ADAC nehmen am 1. Oktober ihren gemeinsamen Fernbusverkehr auf. Dann rollt der ADAC-Postbus zweimal täglich von Köln über Frankfurt und Stuttgart nach München. Einen Monat später folgen vier weitere Verbindungen: Bremen–Hamburg –Berlin, Köln–Dortmund–Hannover–Berlin, Berlin–Leipzig–Dresden und Frankfurt am Main–Nürnberg–München. Das teilte ein Sprecher der Post am Montag in Bonn mit. Bis zum kommenden Frühjahr wollen Post und ADAC die 30 größten deutschen Städte mit rund 60 Bussen verbinden. Im Mai hatten beide Unternehmen den Vertrag zur Gründung einer Betreibergesellschaft vereinbart, an der sie zu jeweils 50 Prozent beteiligt sind. dpa

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