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Ackermann steigt bei Siemens aus

Frankfurt am Main - Josef Ackermann legt Kreisen zufolge voraussichtlich sein Mandat als Siemens-Aufsichtsrat nieder. Der frühere Deutsche-Bank-Chef ziehe damit die Konsequenzen aus den jüngsten Machtkämpfen bei dem Münchener Technologiekonzern, sagte ein mit den Plänen vertrauter Insider am Mittwoch. Ackermann hat die Turbulenzen rund um den Chefwechsel bei Siemens mehrfach intern kritisiert. Der frühere Finanzvorstand Joe Kaeser hatte den Vorstandsvorsitz von Peter Löscher übernommen. Dem waren tagelange Ränkespiele im Aufsichtsrat vorausgegangen. Siemens und ein Ackermann-Sprecher lehnten einen Kommentar ab. rtr

Mehr Arzneimittel werden gefälscht

Berlin - Die Zahl der Ermittlungsverfahren bei Arzneimittelfälschung in Deutschland steigt rasant. Waren es 2005 noch 268 Verfahren, wurden im ersten Halbjahr 2013 schon über 1000 Ermittlungen eingeleitet, teilten Vertreter von Ermittlungsbehörden, Pharmaindustrie und Apothekerverband am Mittwoch in Berlin mit. Sie stellten ihren gemeinsamen Plan zur Bekämpfung von Arzneimittelfälschung vor. So beteiligen sich Ermittler aus über 100 Ländern an der Kontrolloperation „Pangea“. Einmal jährlich wird dann für eine Woche der Post und Kurierverkehr verstärkt überwacht – der große Erfolg bestätigte die Ermittler. Laut Zollkriminalamt wurden deutschlandweit von Januar bis August dieses Jahres mehr als zwei Millionen gefälschte Medikamente und damit 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum sichergestellt. sam

Zahl der Reichen in China steigt

Peking - Mit einem Vermögen von 22 Milliarden US-Dollar ist der Immobilienentwickler und Chef der Wanda-Gruppe, Wang Jianlin, zum reichsten Chinesen aufgestiegen. Wie aus dem Mittwoch in Schanghai vorgelegten „Hurun“-Bericht hervorging, sind die 1000 wohlhabendsten Chinesen in einem Jahr noch mal 21 Prozent reicher geworden. Ursache sei das Wachstum am Immobilienmarkt und in der Technologiebranche gewesen. Die Zahl der bekannten US-Dollar-Milliardäre in China habe in einem Jahr um 25 Prozent auf 315 zugelegt. dpa

Regionalfenster startet 2014

Berlin - Ein neues Kennzeichen für mehr Klarheit bei Lebensmitteln aus der Region soll im kommenden Jahr bundesweit starten. Das Logo mit der Bezeichnung „Regionalfenster“ soll Kunden auf einen Blick zeigen, wo das Produkt verarbeitet wurde, um welche Region es sich handelt und dass die Hauptzutat komplett von dort stammt, wie das Bundesverbraucherministerium am Mittwoch mitteilte. Nach einem Test im vergangenen Frühjahr soll das Logo, das Anbieter freiwillig nutzen können, zur Agrarmesse Grüne Woche Anfang 2014 bundesweit eingeführt werden. Erste Lizenznehmer sind laut Ministerium die Handelsketten Edeka, Rewe und Tegut. dpa

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