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Air France streicht 3000 Stellen



Paris - Der neue Sparplan der angeschlagenen Lufthansa-Konkurrentin Air France wird nach Informationen der Wirtschaftszeitung „Les Echos“ den Abbau von 2600 bis 3000 Stellen vorsehen. Geplant sei zudem, sich vom teuren Betrieb des Großraumfliegers Boeing 747 zu verabschieden , berichtete das Blatt am Montag. Air France wollte die Details nicht kommentieren. Die neuen Sparpläne sollen bei Betriebsratssitzungen an diesem Mittwoch und am 4. Oktober vorgestellt werden. Das Unternehmen verbuchte im ersten Halbjahr ein operatives Minus von 451 Millionen und einen Nettoverlust von 793 Millionen Euro. dpa

Porsche expandiert nach Südkorea Stuttgart - Der Sportwagenbauer Porsche expandiert nach Südkorea. Die neue Tochtergesellschaft wird offiziell am 1. Januar 2014 gegründet, wie die VW-Tochter am Montag in Stuttgart mitteilte. Die Dependance wird die vierte Tochtergesellschaft von Porsche in der Region Asien- Pazifik nach China, Japan und Singapur sein. Der Markt sei ein wichtiger Baustein für Porsches Wachstumspläne. Bislang ist der Markt allerdings noch klein. 2012 lieferte der bisherige Porsche-Importeur lediglich 1516 Sportwagen aus, in der Region Asien-Pazifik waren es 50 376, weltweit 141 075. dpa

Chrysler bereitet Börsengang vor

London - Der US-Autobauer Chrysler bereitet angesichts der ins Stocken geratenen Verhandlungen über die geplante Komplettübernahme durch den Mehrheitseigner Fiat einen Börsengang vor. Fiat konnte sich mit einem amerikanischen Pensionsfonds aufgrund unterschiedlicher Preisvorstellungen bislang nicht über den Kauf des restlichen Anteils an Chrysler einigen. „Wir sollten bereit sein, die Dokumente für den Börsengang innerhalb der dritten Woche des Monats vorzulegen“, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne der „Financial Times“ . Fiat hält derzeit 58,5 Prozent, der Rest gehört dem Fonds. Ein Börsengang ist für Marchionne aber nur eine Notlösung. dpa

Sommer-Aufschwung für Wirte

Wiesbaden - Die Wirte und Hoteliers in Deutschland haben im Juli einen leichten Aufschwung erlebt. Ihre Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Zu unveränderten Preisen (real) hätte der Zuwachs allerdings nur 0,1 Prozent betragen. Die Gastronomie profitierte mit einem nominalen Umsatzplus von 3,1 Prozent stärker als die Hotellerie, die einen Zuwachs von 2,3 Prozent schaffte. dpa

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