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Villeroy muss für Kartell zahlen



Luxemburg/Brüssel - Im Streit um eine EU-Kartellstrafe haben Villeroy & Boch und andere deutsche Sanitärausstatter eine juristische Schlappe erlitten. Das EU-Gericht bestätigte am Montag die Geldbußen, die die EU-Kommission 2010 gegen die Firmen wegen verbotener Preisabsprachen verhängt hatte. Verbraucher zahlten deshalb jahrelang zu viel Geld für Badewannen, Duschkabinen und Wasserhähne. Villeroy & Boch muss nach wie vor mit 71,5 Millionen Euro die höchste Strafe zahlen. Die Richter bestätigten auch die Geldbußen für die deutschen Firmen Duravit, Hansa und Dornbracht. dpa

US-Milliardäre so reich wie nie

New York - Fünf Jahre nach dem Hochkochen der Finanzkrise geht es den US-Milliardären so prächtig wie nie. Das US-Magazin „Forbes“ schätzt das Gesamtvermögen der 400 reichsten Amerikaner auf den Rekordwert von zwei Billionen Dollar (1,5 Billionen Euro). Das sei 300 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr und mehr als doppelt so viel wie vor zehn Jahren, rechnete die Zeitschrift am Montag vor. Zu den größten Gewinner zählt Facebook-Chef Mark Zuckerberg, dessen Vermögen sich demnach auf 19 Milliarden Dollar verdoppelte. Reichster US-Amerikaner ist weiterhin Microsoft-Gründer Bill Gates mit geschätzten 72 Milliarden Dollar vor Starinvestor Warren Buffett mit 58,5 Milliarden Dollar. dpa

Bombardier testet Mittelstreckenjet

Montréal-Mirabel - Nach monatelangen Verzögerungen hat das bislang größte Verkehrsflugzeug des kanadischen Herstellers Bombardier abgehoben. Eine Testmaschine der CSeries startete am Montagmorgen (Ortszeit) vom Flughafen Montréal-Mirabel ihren Jungfernflug. Das Flugzeug, das je nach Version und Ausstattung bis zu 160 Passagiere aufnehmen kann, soll die sehr erfolgreichen Mittelstreckenjets Airbus A320 und Boeing 737 angreifen. Bombardier, dessen Zugsparte seine weltweite Konzernzentrale in Berlin hat, stellt bislang Regionaljets her. dpa

Vodafone kauft Kabel Deutschland

München/Düsseldorf - Vodafone hat sein Ziel mit dem milliardenschweren Übernahmeangebot für Kabel Deutschland knapp geschafft. Bis zur Annahmefrist am 11. September sicherte sich das Unternehmen 76,48 Prozent des Grundkapitals von Kabel Deutschland, berichtete Vodafone am Montag. Ende vergangener Woche hatte Vodafone bereits mitgeteilt, die notwendige Mehrheit von 75 Prozent erreicht zu haben, allerdings keine konkreten Zahlen genannt. Vodafones Angebot für den größten deutschen Kabelnetzbetreiber lag bei 87 Euro je Aktie inklusive einer Dividende von 2,50 Euro. Bedingung war aber, dass mindestens drei Viertel der Aktien angedient werden. Die übrigen Aktionäre haben noch bis zum 30. September die Möglichkeit, das Angebot anzunehmen. dpa

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