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Fluglotsenstreik am 10. Oktober



Frankfurt am Main - Die deutschen Fluglotsen wollen sich an den für den 10. Oktober geplanten europaweiten Streiks gegen Flugsicherungspläne der EU beteiligen. Es werde in den deutschen Kontrollzentren zu begrenzten Arbeitsniederlegungen kommen, sagte der Chef der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), Matthias Maas, am Dienstag. Die GdF schließt sich damit einer Aktion des europäischen Gewerkschaftsbündnisses ATCEUC an. Die Proteste wenden sich gegen EU-Pläne zur Regulierung der Flugsicherungen in Europa. Sie sollen ihre Gebühren senken und mehr Verkehr abwickeln. Die GdF sieht hingegen Sicherheits- und Kapazitätsprobleme. dpa

Händler investieren mehr in Läden Köln - Im Kampf mit der Online-Konkurrenz investieren die Einzelhändler immer mehr in ihre Läden. Nach einer am Dienstag vorgelegten Studie des Kölner Handelsinstituts EHI investierten die Händler im vergangenen Jahr rund 1,72 Milliarden Euro in neue Ladeneinrichtungen. Das waren 320 Millionen Euro mehr als im Vergleichsjahr 2009. Besonders stark sei der Anstieg im Textil-, Sport- und Schuhhandel. dpa

Rauchen doppelt so teuer wie 1992

Wiesbaden - Das Rauchen ist in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren mehr als doppelt so teuer geworden. Die Preise für Tabakwaren sind in diesem Zeitraum um 124 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag anlässlich der Fachmesse Inter-Tabac in Dortmund berichtete. Die allgemeinen Verbraucherpreise seien in dieser Zeit nur um gut 41 Prozent gestiegen. Preistreiber ist unter anderem die Tabaksteuer. Seit Mai 2011 ist sie um 11,1 Prozent gestiegen. dpa

Frankreich macht mehr Schulden

Paris - Die französische Regierung rechnet für 2014 trotz Sparbemühungen mit einem neuen Schuldenrekord. Nach Informationen der Tageszeitung „Le Figaro“ werden die Verbindlichkeiten des Staates vermutlich auf einen Gesamtbetrag von rund 1,95 Billionen Euro steigen. Der Schuldenstand würde damit den Rekordwert von 95,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichen – nach 90,2 Prozent Ende 2012. Als Zielwert für 2014 waren noch in diesem Frühjahr 94,3 Prozent vorgegeben worden. Laut EU-Regeln sollte die Staatsverschuldung eigentlich 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nicht übersteigen. dpa

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