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RWE: 1,5 Milliarden von Gazprom

Moskau - Der Energiekonzern RWE bekommt von Gazprom eine MilliardenRückzahlung für überteuerte Gaslieferungen. Wie am Mittwoch aus Unterlagen des russischen Konzerns hervorging, zahlt Gazprom 1,5 Milliarden Dollar an RWE zurück. Die Summe sei ein Rabatt auf Gas, das RWE seit Mai 2010 von Gazprom gekauft habe. Gazprom streitet sich schon länger mit einigen Kunden in Europa über die Preisgestaltung. Die langfristigen Verträge sind an die Entwicklung des Ölpreises gekoppelt. Die Käufer jedoch fordern eine stärkere Berücksichtigung der Spot-Gas-Preise. Im Juni hatte RWE angekündigt, dass ein Gericht zu dem Schluss kam, dass für Überzahlungen entschädigt werden müsse. Einem Sprecher von Gazprom zufolge wurde der Rabatt bereits an RWE gezahlt. rtr

Lehrstellen im Berliner Handwerk

Berlin - Die Handwerkskammer Berlin will Lehrstellensuchende noch kurzfristig vermitteln. Am 23. September wird sie von 8 bis16 Uhr eine Telefonhotline zur Vermittlung von Ausbildungsplätzen schalten, teilte die Kammer am Mittwoch mit. Interessierte Jugendliche können sich dann unter der Rufnummer (030)259 03-555 melden. In der Hauptstadt gibt es noch mehr als 300 freie Lehrstellen in mehr als 40 Handwerksberufen. Außerdem findet vom 25. bis zum 26. September von 8 bis17 Uhr eine Last- Minute-Lehrstellen-Börse im Postbahnhof am Ostbahnhof statt. sam

Herausgeber von „Penthouse“ pleite

Washington - Der Herausgeber des Erotik-Magazins „Penthouse“ ist pleite. Das Unternehmen Friend-Finder Networks, das auch Webseiten zur Partnersuche und für Video-Chats besitzt, meldete am späten Dienstagabend Bankrott an. Gerichtsdokumenten zufolge betreibt das Netzwerk einige der meistbesuchten Internetseiten der Welt. Die Schulden beliefen sich im zweiten Quartal dieses Jahres auf knapp 550 Millionen Dollar (411 Millionen Euro). Durch den Insolvenzantrag sollen der Schuldenberg um rund 300 Millionen Dollar verkleinert werden. Magazine wie „Penthouse“ sollen davon aber nicht betroffen sein. dpa

Manager müssen Bezüge offenlegen Washington - In den USA sollen Unternehmen künftig offenlegen, wie hoch die Bezahlung der Firmenchefs im Vergleich mit der Belegschaft ausfällt. Dies sehen neue Vorgaben der Börsenaufsicht SEC vor, die am Mittwoch mit knapper Mehrheit beschlossen wurden. Geplant ist demnach die Einführung einer Vergütungskennziffer, der sogenannten „CEO pay ratio“. Diese soll zeigen, um wie viel der Chief Executive Officer (CEO) mehr verdient als die Beschäftigten im Mittel. Ziel ist es, dass die Aktionäre Verdienst und Leistung des Unternehmenschefs besser miteinander vergleichen können. Die Neuerung ist hochumstritten - auch innerhalb der SEC. Gewerkschaften dagegen begrüßen die Pläne der Aufseher. rtr

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