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Berliner IBB fördert Energieberatung



Berlin - Die Investitionsbank Berlin bietet Eigentümern von Immobilien einen Zuschuss zur Energie- und Sanierungsberatung. Wer einen Altbau besitzt und Gewissheit darüber haben will, welche Bauteile saniert werden sollten – und ob sich dieser Eingriff rentiert –, kann ein Gutachten im Rahmen des IBB-Programms „Eneo“ einholen und zahlt bestenfalls nur die Hälfte der Kosten für diese Expertise. Voraussetzung für einen Zuschuss in dieser Höhe ist, dass mindestens eine der vorgeschlagenen baulichen Maßnahmen durchgeführt wird. Befolgt der Hauseigentümer den gutachterlichen Rat nicht, erstattet ihm die IBB ein Viertel der Expertisekosten. Das Programm legt die Förderbank gemeinsam mit der Berliner Energieagentur auf. Der maximale Zuschuss je Gutachten beläuft sich auf 2000 Euro. IBB-Chef Ulrich Kissing nannte es ein „Anliegen“, auf diese Weise zur „Beschleunigung der energetischen Sanierung in Berlin beizutragen“. ball

Stoiber baut Bürokratie ab

Brüssel - Die EU-Expertengruppe um Edmund Stoiber (CSU) hat nach eigenen Angaben die Wirtschaft in Europa um Verwaltungskosten von jährlich rund 32,3 Milliarden Euro entlastet. Das teilten der frühere bayerische Ministerpräsident und der Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, am Donnerstag mit. Damit seien, so erklärten sie, die selbst gesteckten Ziele des Gremiums übertroffen worden. Die von Stoiber geleitete Gruppe mit dem Titel „Hochrangige Gruppe unabhängiger Interessenträger im Bereich Verwaltungslasten“ war 2007 ins Leben gerufen worden. Ihr Hauptzweck: die oft als bürokratisch verschriene EU-Kommission bei einem Programm zur Entbürokratisierung zu beraten. Die Gruppe durchforstet dafür Gesetze und Vorschriften und macht Vorschläge zur Vereinfachung, die vor allem Firmen zugutekommen sollen. AFP

Fernbusse sind gut gefüllt

Wiesbaden - Die Öffnung des Fernverkehrsmarktes für Busse hat im ersten Halbjahr für einen deutlichen Anstieg der Fahrgastzahlen auf Fernstrecken gesorgt. Knapp 1,3 Millionen Reisende legten von Januar bis Juni lange Strecken mit dem Bus zurück, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Dies habe einem Anstieg der Fahrgastzahlen um 12,5 Prozent entsprochen. In der Statistik sind allerdings noch nicht die in diesem Jahr mit neuen Linien an den Start gegangenen neu gegründeten Busunternehmen enthalten, wie ein Sprecher des Amtes sagte. Eine Statistik, in der auch die neuen Busanbieter enthalten sind, werde voraussichtlich erst im Herbst kommenden Jahres veröffentlicht. Berücksichtigt sind demnach in den aktuellen Zahlen nur Firmen, die mindestens 250 000 Fahrgäste befördern.AFP

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