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Deutsche Konzerne wertvoll wie nie



Frankfurt am Main - Die 100 größten Aktiengesellschaften in Deutschland sind einer Studie zufolge so wertvoll wie nie. Ihr Börsenwert sei trotz der Finanzkrise im Euro-Raum von 2008 bis zum 1. August 2013 um fast elf Prozent auf gut 1200 Milliarden Euro gestiegen und liege nun höher als vor Beginn der Finanzkrise, berichtete die Beratungsgesellschaft PwC am Donnerstag. Das wertvollste deutsche Unternehmen ist demnach Volkswagen mit einer Marktkapitalisierung von 81,5 Milliarden Euro. Die stärkste Wertsteigerung verzeichnete der Pharmakonzern Bayer mit einem Plus von 31 Milliarden auf 73 Milliarden Euro. dpa

Mehr Wohnungen in Berlin verkauft Berlin - Nirgendwo in Deutschland werden so viele Wohnungen verkauft wie in Berlin. Wie der Immobiliendienstleister Accentro am Donnerstag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr mehr als 22 500 Wohneinheiten veräußert, rund 1400 mehr als 2011. Außer Berlin konnte lediglich Frankfurt am Main ein Plus bei den Verkaufszahlen melden. Auch der Umsatz bei den Verkäufen in der Hauptstadt habe um 12,5 Prozent zugelegt und im bei 3,6 Milliarden Euro gelegen. dpa

Weniger Mehrwertsteuer kassiert Brüssel - Deutschland sind nach Brüsseler Einschätzung 2011 Mehrwertsteuereinnahmen von rund 27 Milliarden Euro entgangen. Gründe sind unter anderem Betrug, Firmen-Insolvenzen oder legale Steuervermeidung. Mit einem Anteil des Ausfalls von einem Prozent der Wirtschaftsleistung liege Deutschland deutlich unter dem EU-Schnitt von 1,5 Prozent, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit. In der gesamten EU betrug 2011 der Ausfall bei der Mehrwertsteuer 193 Milliarden Euro. dpa

Geldregen für Nokia-Chef

Espoo - Der Verkauf von Nokias Handygeschäft an Microsoft bringt dem bisherigen Konzernchef Stephen Elop rund 19 Millionen Euro ein. Elop werde unter anderem das Gehalt für die restliche Laufzeit seines Vertrages sowie den Wert von Aktienpaketen ausbezahlt bekommen, teilte Nokia am Donnerstag mit. Der Betrag wurde auf 18,8 Millionen Euro geschätzt, Microsoft soll 70 Prozent davon übernehmen. Elop kehrt im Zuge des Verkaufs der Handy-Sparte zu seinem früheren Arbeitgeber Microsoft zurück. Er übernimmt dort die Führung der Geräte-Sparte. dpa

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