NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bankenaufsicht bekommt Konturen

Frankfurt am Main - Die Europäische Zentralbank ist nach Einschätzung von EZB-Direktor Yves Mersch beim Aufbau der künftigen europäischen Bankenaufsicht auf einem gutem Weg. „Wir sind quasi startklar“, sagte der Luxemburger dem „Handelsblatt“. Es gebe bereits eine Verständigung darüber, wie die rund 130 wichtigsten Banken künftig kontrolliert werden. Die entscheidenden Dokumente seien fast entscheidungsreif. Dazu zählten ein Handbuch für die Aufseher, ein Modell für die Aufsicht und ein rechtliches Rahmenwerk. dpa

BayernLB-Chef tritt zurück

München - Der Vorstandsvorsitzende der Bayerischen Landesbank (BayernLB), Gerd Häusler, zieht sich vorzeitig zurück. Entsprechende Berichte der „Passauer Neuen Presse“ wurden am Sonntag in Branchenkreisen bestätigt. Warum der 62-Jährige, dessen Vertrag bis 2015 läuft, geht, blieb unklar. Die BayernLB wollte sich nicht äußern. Häusler hatte das Amt 2010 übernommen, als die zur Sparkassen-Finanzgruppe gehörende Bank in einer schweren Krise steckte. Vorher war er Vorstand der Dresdner Bank sowie Kapitalmarktchef des Internationalen Währungsfonds (IWF) gewesen. dpa

Weniger Interessenten für Scout 24

Frankfurt am Main - Für ihr Kleinanzeigen-Portal Scout24 hat die Deutsche Telekom einem Magazinbericht zufolge nur noch vier Kaufinteressenten, allesamt Finanzinvestoren. Im Rennen seien noch Apax, Silver Lake, Hellman & Amp, Friedman und TPG Capital, berichtet der „Focus“. Diese müssten bis Ende Oktober ihre endgültigen Angebote abgeben, dann werde sich die Telekom entscheiden. Die Preisspanne liege weiter zwischen 1,5 und zwei Milliarden Euro. Axel Springer hatte sich aus dem Bieterwettbewerb zurückgezogen. Die Scout-Gruppe führt Vermittlungsportale für Immobilien, Autos und Partnerschaften. rtr

Huawei setzt auf Europa

Peking -Der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei macht wegen seiner Probleme in den USA nun verstärkt Europa zum Expansionsziel. Dort will der weltweite Branchenzweite binnen fünf Jahren 5500 Arbeitsplätze schaffen. Das Geschäft mit IT-Angeboten für europäische Firmen solle in den nächsten drei bis fünf Jahren einen Umsatz von einer Milliarde Dollar abwerfen. In den Vereinigten Staaten wird Huawei der Marktzutritt verwehrt, nachdem das Unternehmen in einem Kongressbericht als Bedrohung für die Sicherheit des Landes bezeichnet worden war. rtr

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