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Japaner übernehmen Grohe

Düsseldorf - Der sauerländische Armaturenhersteller Grohe wird japanisch: Der in Tokio ansässige Lixil-Konzern übernimmt gemeinsam mit der Development Bank of Japan 87,5 Prozent des größten europäischen Sanitärausstatters, wie Grohe am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Mit einem Wert von rund 2,7 Milliarden Euro ist es nach Firmenangaben die „größte jemals getätigte Investition eines japanischen Unternehmens in Deutschland.“ Durch die Übernahme entsteht nach Firmenangaben ein neuer Weltmarktführer im Sanitärgeschäft mit einem Umsatz von mehr als vier Milliarden Euro. Der Kauf soll im ersten Quartal 2014 abgeschlossen werden. Mit Problemen vonseiten der Kartellbehörden rechnet Grohe-Chef David Haines nicht. dpa

Vattenfall-Netz bringt 80 Millionen

Berlin - Die Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin GmbH hat mit dem Betrieb des Stromnetzes in der Hauptstadt im vergangenen Jahr einen Gewinn vor Steuern zwischen 70 und 80 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Ergebnis übertraf damit den Schnitt der vergangenen Jahre von 55 Millionen Euro. Der schwedische Versorger hatte 1995 die Konzessionen für die Netze in Berlin und Hamburg erworben. Den Jahresgewinn für das Hamburger Netz beziffert Vattenfall auf 48 Millionen Euro vor Steuern. In beiden Städten wollen Bürgerinitiativen eine Rekommunalisierung der Netze. In Hamburg sprachen sich bei einem Volksentscheid am vergangenen Sonntag 51 Prozent der Bürger dafür aus, in Berlin ist der Volksentscheid am 3. November.Tsp

Hähnchenschenkel oft keimbelastet

Berlin - Frische Hähnchenkeulen sind oft stark mit Keimen belastet. Häufig handelt es sich dabei nicht nur um Verderbniskeime, sondern auch um Erreger, gegen die bestimmte Antibiotika wirkungslos sind. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von 20 frischen Hähnchenschenkeln aus dem Sortiment verschiedener Supermärkte und Discounter. Nur fünf Produkte erzielten die Note „gut“, heißt es in der Zeitschrift „Test“. Von den fünf getesteten Biokeulen war das beste Produkt nur „befriedigend“. Neun der 20 untersuchten Hähnchenschenkelpackungen schnitten kurz vor oder am Verbrauchsdatum mikrobiologisch nur ausreichend oder mangelhaft ab, obwohl die Warentester sie zwischen Kauf und Test optimal gekühlt hatten. dpa

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