NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Blackberry mit Milliardenverlust

Waterloo - Der schwer angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry wechselt mit fast einer Milliarde Dollar Verlust im Gepäck den Besitzer. Im zweiten Geschäftsquartal (per Ende August) lag der Fehlbetrag bei 965 Millionen US-Dollar, wie das von dem Deutschen Thorsten Heins geführte Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Konkurrent von Samsung Electronics und Apple hatte bereits vor kurzem vor tiefroten Zahlen gewarnt und legte nun konkrete Ergebnisse vor. Der Umsatz brach wie angekündigt auf 1,6 Milliarden Dollar ein. Experten hatten ein doppelt so hohes Volumen erwartet. Blackberry soll für 4,7 Milliarden Dollar an den Finanzdienstleister Fairfax Financial des Unternehmers Prem Watsa verkauft werden, der als kanadischer Warren Buffett gilt. Nach dem Vorbild von Dell will Fairfax Blackberry nach der Übernahme von der Börse nehmen, um das Unternehmen zu sanieren.rtr

Google stellt Suche um

Mountain View - Der Suchmaschinenriese Google hat seiner Suchformel ein umfassendes Update verpasst. Der neue Algorithmus soll helfen, komplexe Suchanfragen besser zu verarbeiten, erklärte Google am späten Donnerstagabend auf einer Veranstaltung in Kalifornien. Der neue Algorithmus könne die Verbindung zwischen einzelnen Worten in einer Suchanfrage besser analysieren. Er könne also einen Satz einordnen, anstatt allein nach verwendeten Schlagworten zu suchen. Der neue Suchalgorithmus sei bereits seit über einem Monat im Einsatz. Die Formel bestimmt, welche Webseiten bei einer Google-Suche in welcher Reihenfolge angezeigt werden. dpa

Geld für Italien wird teurer

Rom - Italien hat sich mitten in der Koalitionskrise erfolgreich Geld am Finanzmarkt geliehen. Allerdings musste das Land Investoren teilweise mit etwas höheren Zinsen ködern als zuletzt. Die Emission von längerlaufenden Anleihen spülte am Freitag sechs Milliarden Euro in die Staatskasse. Dabei stieg die durchschnittliche Rendite von zehnjährigen Papieren auf 4,50 von 4,46 Prozent bei einer Auktion im August. Eine höhere Rendite hatte es zuletzt im Juni gegeben. Die Rendite von fünfjährigen Bonds hingegen verharrte bei 3,38 Prozent. Die Nachfrage nach beiden Anleihen überstieg das Angebot geringfügig. rtr

Berliner Wirtschaft ist zufrieden

Berlin - Der Berliner Mittelstand ist mit der aktuellen Geschäftslage sehr zufrieden. Angesichts der stabilen binnenwirtschaftlichen Nachfrage bewerten die Unternehmen das Geschäftsklima mit 6,6 von 10 Punkten – und damit so hoch wie seit Jahren nicht. Das geht aus der aktuellen Mittelstandsumfrage der Berliner Sparkasse unter mehr als 1100 Firmen hervor. Angesichts der guten Wirtschaftslage rechnen 43 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen. Fast 69 Prozent wollen die Anzahl der Beschäftigten im nächsten Jahr konstant halten, 24 Prozent wollen sogar mehr Beschäftige einstellen. Dabei wird der Fachkräftemangel von 56 Prozent der befragten Unternehmen als gravierendes Wachstumshemmnis wahrgenommen. Tsp

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