NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Pfizer-Manager geht zu Bayer

Düsseldorf - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat für seine wichtige Gesundheitssparte einen neuen Chef bei der US-Konkurrenz gefunden. Zum 1. November übernehme der bisherige Pfizer-Manager Olivier Brandicourt den Vorstandsvorsitz bei Bayer Healthcare, teilten die Leverkusener am Montag mit. Zu der Sparte gehört auch das in Berlin ansässige Pharmageschäft. Der 57-jährige Brandicourt verfügt nach Bayer-Angaben über eine 25-jährige internationale Erfahrung in der Pharma-Industrie. Zuletzt war der Mediziner bei Pfizer im Vorstand für die Wachstumsmärkte zuständig. Tsp

Mehr Kredite von der Berlin Hyp

IKEA UK]Frankfurt am Main - Bei der Immobilienbank Berlin Hyp zieht das Neugeschäft trotz des Umbaus wieder an. Per Ende September seien neue Kredite im Volumen von 1,7 Milliarden Euro ausgereicht und Darlehen über 1,1 Milliarden verlängert worden, teilte das Institut am Montag mit. Damit kommt die Berlin Hyp insgesamt auf 2,8 Milliarden Euro – zum Halbjahr waren es 939 Millionen Euro. Das Institut war bislang eine Tochter der Landesbank Berlin und wird nun zum zentralen Immobilienfinanzierer der gut 400 Sparkassen ausgebaut. rtr



Toshiba kürzt TV-Sparte

Tokio - Wegen der schwachen Nachfrage nach Fernsehern will der japanische Technologiekonzern Toshiba die Hälfte seiner Mitarbeiter in der TV-Sparte entlassen. Insgesamt seien 3000 Stellen betroffen, teilte der Konzern am Montag mit. Zwei von drei Fabriken in Übersee würden noch vor Ende des Geschäftsjahres geschlossen. Toshiba betreibt Werke in China, Indonesien und Polen. Der Konzern will künftig einen Großteil seiner Fernseher extern anfertigen lassen. rtr

Amt: Größere Stromreserve nötig Bonn - Um die Stabilität des deutschen Stromnetzes sicherzustellen, werden schon in wenigen Jahren weit mehr Reservekraftwerke benötigt werden als bislang. Der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann berichtete am Montag: „Die Analysen für den Winter 2015/16 zeigen, dass fast doppelt so viel konventionelle Kraftwerksleistung vorgehalten werden muss wie für den kommenden Winter.“ Als Gründe dafür nannte Homann die Abschaltung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld Ende 2015 und eine weitere Verschiebung der Erzeugung in den Norden. dpa

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