NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Neuer DGB-Chef nominiert

Berlin - Reiner Hoffmann wird neues Mitglied im DGB-Vorstand. Die Delegierten des DGB-Bundesausschusses wählten den 58-Jährigen am Dienstag mit 73 Ja-Stimmen (91,3 Prozent). Er tritt das Amt zum 1. Februar 2014 als Nachfolger von Claus Matecki an, der in den Ruhestand geht. Im Mai soll Hoffmann dann auf dem Bundeskongress des DGB zum Vorsitzenden  gewählt werden und Michael Sommer ablösen. Derzeit ist Hoffmann Landesbezirksleiter der IG BCE Nordrhein. Tsp

Tarife im Osten fast auf WestniveauBerlin - Das Tariflohn-Niveau in Ostdeutschland hat sich weitgehend dem im Westen angenähert. Die Grundvergütung unterscheidet sich nur noch um drei Prozent, fand die Hans-Böckler-Stiftung heraus. Seit 1991 sind demnach die Löhne im Osten von 60 Prozent auf 97 Prozent des Niveaus im Westen gestiegen. Wo keine Tarife gelten, beträgt der Lohnunterschied 17 Prozent. Auch bei der Arbeitszeit und dem Weihnachtsgeld gibt es noch größere Unterschiede. Im Osten arbeiten die Beschäftigten im Schnitt 38,6 und im Westen 37,5 Stunden. tts

Trauerfeier für Peter Dussmann

Berlin - Am kommenden Sonnabend findet ein öffentlicher Trauergottesdienst für Peter Dussmann statt. Des Gründers des gleichnamigen Dienstleistungskonzerns wird um 10 Uhr in der St. Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz gedacht, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beisetzung wird im engsten Familienkreis stattfinden. Tsp

Merck streicht weitere 8500 Stellen

New York - Der unter scharfer Nachahmer-Konkurrenz leidende US-Pharmakonzern Merck weitet seinen Stellenabbau um weitere 8500 auf insgesamt 16 000 Arbeitsplätze aus. Ziel sei es, bis Ende 2015 die jährlichen operativen Ausgaben um rund 2,5 Milliarden Dollar zu senken, kündigte Merck am Dienstag an. Auch wolle sich der Konzern künftig nur noch auf aussichtsreiche Arzneimittel konzentrieren. Zuletzt war es Merck wiederholt nicht gelungen, die Zulassung für neue Medikamente zu erhalten, oder es kam zu enormen Verzögerungen. rtr

Diskussion: Wie öko ist Öko?

Berlin - Deutschland kauft Bioprodukte, trennt seinen Müll und spart Wasser. Alexander Neubacher, Autor des Buchs „Ökofimmel“, vertritt die Meinung, dass die meisten Umweltbemühungen kontraproduktiv sind – die Energiesparbirne endet als Sondermüll, und Jogurtbecher werden nicht recycelt, sondern verfeuert. Am 15. Oktober erklärt er an der European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin, warum wir die Welt nicht über Konsum verändern können und der „Ökowahnsinn“ dringend gestoppt werden muss. Die englischsprachige „Open Lecture“ ist Teil einer Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Tagesspiegel und beginnt um 18.30 Uhr in der ESMT (Schlossplatz 1). Anmeldungen für die kostenlose Veranstaltung an openlecture@esmt.org. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben