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Karstadt mit mehr Umsatz



Essen - Der angeschlagene Essener Warenhauskonzern Karstadt spürt einem Zeitungsbericht zufolge weiter Rückenwind. Der Umsatz der Warenhauskette sei im September den zweiten Monat in Folge gestiegen, berichtete die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (Donnerstag). Nach einem Plus von 5,6 Prozent im August habe es im September einen Umsatzzuwachs von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Ein Karstadt-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Das Unternehmen äußere sich grundsätzlich nicht zu Umsatzzahlen. Dem Bericht zufolge ist Karstadt-Chef Andrew Jennings mit der Entwicklung der modernisierten Filiale in Düsseldorf, die Vorbild für alle Karstadt-Häuser sein soll, besonders zufrieden. Dort seien seit der Neueröffnung Anfang September etwas mehr als drei Millionen Euro umgesetzt worden. dpa

BERICHT WAZ]Ecuador: Ölbohrung im Nationalpark

Quito - Das Parlament in Ecuador hat mit klarer Mehrheit die umstrittenen Ölbohrungen im Yasuní-Naturpark im Amazonas-Gebiet genehmigt. 108 Abgeordnete stimmten am Donnerstag in der entscheidenden zweiten Lesung für eine entsprechende Vorlage der Regierung von Präsident Rafael Correa, 25 votierten dagegen. Die Ausbeutung der Ölreserven dürfte dem südamerikanischen Land viel Geld bringen, doch Umweltschützer und Ureinwohner warnen vor dramatischen Folgen. AFP

Deutsche legen Ersparnisse nicht an Bonn - Fast die Hälfte aller Deutschen belässt einen Teil ihrer Ersparnisse auf dem in der Regel unverzinsten Girokonto. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage im Auftrag der Postbank AG erklärten 45,2 Prozent der Befragten, das Geld auf dem Durchgangskonto zu lassen. An zweiter Stelle folgt der Bausparvertrag mit 33,6 Prozent. Immerhin 21,9 Prozent verwahren ihr Geld der Umfrage zufolge sogar zu Hause. Auf der Suche nach höheren Renditen sind nur wenige: 16,9 Prozent legen Ersparnisse in Fonds oder Aktien an. AFP

Produzenten drosseln Preise

Berlin - Die deutschen Produzenten haben ihre Preise im August so stark gesenkt wie seit rund dreieinhalb Jahren nicht mehr. Sie fielen im Schnitt um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Hauptgrund für den Rückgang war, dass sich Energie um zwei Prozent verbilligte: Strom um knapp fünf Prozent, leichtes Heizöl um rund neun Prozent und Diesel um etwa sechs Prozent. Um 1,5 Prozent günstiger zu haben waren auch Vorleistungsgüter, die im Produktionsprozess verarbeitet oder umgewandelt werden. So kosteten Metalle 5,9 Prozent weniger als vor einem Jahr, Betonstahl knapp neun Prozent weniger.rtr

Klimaschutz in der Luftfahrt kommt

Montreal - Auf der Konferenz der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO im kanadischen Montréal ist am Freitag eine Einigung über den weltweiten Klimaschutz in der Luftfahrt erzielt worden. Bis 2016 soll sich die ICAO auf ein marktbasiertes System zur Verringerung der Emissionen im Flugverkehr verständigen, das dann 2020 in Kraft treten soll. Die EU begrüßte die Einigung unter Vorbehalt. Sie war mit dem Emissionshandel für die Luftfahrt vorgeprescht und damit auf heftigen Widerstand anderer Staaten gestoßen. AFP

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