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Ratiopharm-Mutter streicht Jobs



Jerusalem - Der weltgrößte Generikahersteller Teva verschärft angesichts roter Zahlen sein Sparprogramm. Bis zum kommenden Jahr will die Mutter des Ulmer Unternehmens Ratiopharm 5000 Stellen streichen, wie Teva am Donnerstag in Jerusalem mitteilte. Das ist jeder zehnte Arbeitsplatz im Konzern. Dadurch sollen die Kosten um eine Milliarde Dollar sinken, bis 2017 sollen es zwei Milliarden sein. Zunächst kostet der Stellenabbau aber rund 1,1 Milliarden Dollar. Teva hatte zuletzt immer weniger verdient und war im zweiten Quartal in die roten Zahlen gerutscht. dpa

Zahl armer Spanier verdoppelt sich

Madrid - In Spanien wird die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer. Seit Beginn der Wirtschaftskrise 2008 habe sich die Zahl der extrem armen Menschen verdoppelt, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht für 2012 der Caritas. Mehr als sechs Prozent der spanischen Bevölkerung, etwa drei Millionen Menschen, hätten mit 307 Euro oder weniger im Monat auskommen müssen. In keinem anderen Land Europas ginge die Schere zwischen Wohlstand und Armut so weit auseinander wie in Spanien. Die Zahl der Millionäre stieg 2012 um 13 Prozent auf 402 000. rtr

Atomwaffen dank deutscher Banken

Berlin - Deutsche Finanzinstitute sind einer Untersuchung zufolge an der Finanzierung von Atomwaffen beteiligt. Unter anderem Deutsche Bank, Commerzbank und Allianz gewährten Kredite und investierten in Unternehmen, die Sprengköpfe und Trägersysteme herstellen, teilte die Internationale Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) mit. Laut der Studie der Friedensgruppe IKV Pax Christi steckten die Institute zwischen 2010 und 2012 insgesamt 7,6 Milliarden Euro in die Atomwaffenindustrie. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland damit nach den USA, Großbritannien und Frankreich Platz vier ein. AFP

Aeroflot wünscht „Guten Flug“

Moskau - Die russische Fluggesellschaft Aeroflot gründet eine Billigtochter. Dobrolyot – in etwa „Guter Flug“ – wird ab 2014 zunächst von Moskau nach St. Petersburg und in fünf weitere russische Städte fliegen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Flotte soll zunächst aus acht Boeing-Maschinen vom Typ 737-800 bestehen. Wie bei anderen Billigfliegern wird es keine Businessclass geben, Essen ist nur gegen Bezahlung zu haben. Außerdem soll die Kabine nur einmal täglich gereinigt werden. Dafür sollen die Ticketpreise rund 40 Prozent günstiger sein als bei der Konkurrenz. AFP

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