NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

HVB könnte an Börse zurückkehren



Frankfurt am Main - Die Hypo-Vereinsbank (HVB) könnte möglicherweise im kommenden Jahr den Schritt aufs Parkett wagen. Der italienische Mutterkonzern Unicredit prüfe, einen Minderheitsanteil an den Aktienmarkt zu bringen, berichtet der „Spiegel“. Investmentbanken würden bereits bei der Unicredit-Führung dafür werben. Mit den womöglich milliardenschweren Einnahmen könnte die unter der Rezession in Italien leidende Unicredit ihr Kapitalpolster stärken. Nach der Übernahme 2005 war die HVB von der Börse genommen worden. rtr

Hipp will Lieferengpass beheben

Pfaffenhofen - Deutschlands größter Babynahrungshersteller Hipp will die anhaltenden Lieferengpässe bei Milchpulver bald in den Griff bekommen. „Wir arbeiten mit voller Kraft daran“, sagte Geschäftsführer Claus Hipp in München. Spätestens bis zum Jahresende solle die Versorgung wieder sichergestellt sein. In vielen Supermärkten suchen Eltern seit Monaten vergeblich nach Trockenmilch für ihre Babys. Grund dafür ist vor allem eine riesige Nachfrage aus China. dpa

Aldi liegt beim Umsatz vor Lidl

München - Der Discounter Aldi liegt in Deutschland weiter vor seinem Konkurrenten Lidl. Die Lidl-Märkte erzielten im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 Umsätze von rund 18 Milliarden Euro, berichtet der „Focus“ unter Berufung auf Unternehmensangaben. Dies sei eine Steigerung von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aldi Nord kam demnach 2012 auf 11,5 Milliarden Euro, das Schwesterunternehmen Aldi Süd auf rund 15 Milliarden Euro, was einem Plus von sechs Prozent entsprach. Zusammengerechnet erreicht Aldi also 26,5 Milliarden Euro. Aldi und die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl gehört, legen nicht regelmäßig Umsatzzahlen vor. Zum Gewinn gibt es keine Angaben. dpa

Griechen droht Finanzierungslücke Athen - Das griechische Finanzministerium will eine drohende Finanzierungslücke im Haushalt 2014 durch eine Art interner Umschuldung schließen. Dies berichtet die Zeitung „Kathimerini“ und beruft sich auf Informationen aus dem Ministerium. Es gehe dabei um Staatsanleihen im Volumen von 4,4 Milliarden Euro, die im Zuge der weltweiten Finanzkrise 2009 zur Unterstützung des griechischen Bankensystems gegen Vorzugsaktien der Geldhäuser eingetauscht worden seien und 2014 fällig würden. Das Finanzministerium in Athen möchte diese speziellen Titel nun anstatt einer Tilgung gegen neue tauschen, so das Blatt. Allerdings sei die Zustimmung der internationalen Geldgeber des pleitebedrohten Landes noch keineswegs gesichert. dpa

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