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Anerkannt:

Lärmschwerhörigkeit



ist häufigste Berufskrankheit

Die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit in Deutschland ist Lärmschwerhörigkeit. Das teilt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit und beruft sich dabei auf die aktuellsten Zahlen, die aus dem Jahr 2011 stammen. Lärmschwerhörigkeit wurde bei 6304 Berufstätigen anerkannt. Auf Rang zwei liegt die Lungenkrankheit Asbestose. Sie wurde bei 1824 Berufstätigen festgestellt. Es folgt die Silikose, umgangssprachlich auch Quarzstaublunge genannt, mit 1097 Fällen. Gleichzeitig meldeten mehr als 25 500 Berufstätige den Verdacht auf eine durch den Job ausgelöste Hautkrankheit. Nur in 586 Fällen wurde die Hauterkrankung jedoch offiziell als Berufskrankheit anerkannt. dpa

Überprüft: Personaler recherchieren Bewerber im Internet

Jobsuchende sollten darauf achten, wie sie sich im Netz darstellen. Fast vier von zehn Personalern (39 Prozent) suchen Bewerber im Netz. Das hat eine gemeinsame Studie der Personalberatung Kienbaum und des Branchenverbands Bitkom ergeben. Fast genauso viele (40 Prozent) erkundigen sich bei Kollegen und Mitarbeitern über einen Kandidaten. Die Mehrheit (63 Prozent) will sich allerdings selbst ein Bild verschaffen – und stellt persönliche Nachfragen. Etwas mehr (25 Prozent) erkundigen sich bei den Behörden und holen etwa eine Schufa-Auskunft ein. Für die Studie wurden Personalverantwortliche in 251 Unternehmen befragt. dpa

Belegt: Junge Wissenschaftler spüren enorme Existenzangst

Existenzängste und Überlastungsgefühle sind unter Nachwuchswissenschaftlern im Alter von 30 bis 40 Jahren weit verbreitet. Das zeigt eine Studie von Christiane Funken, Soziologieprofessorin an der Technischen Universität Berlin. So beurteilen die Nachwuchskräfte die Stellensituation an den Hochschulen durchweg pessimistisch. Damit einher gehe die Angst, im Hochschulsystem nicht zu bestehen und außerhalb keine guten beruflichen Perspektiven zu haben. Für die Studie wurden Tiefeninterviews mit 20 Wissenschaftlern zwischen 30 und 40 Jahren geführt. Die Befragten hatten mindestens promoviert, waren aber noch nicht auf einer Professorenstelle. dpa

Befragt: Uni-Absolventen bekommen mehr Geld als FH-Absolventen

Uni-Absolventen steigen mit einem höheren Gehalt ins Berufsleben ein als Fachhochschulabsolventen. Das geht aus einer Studie der Personalberatung Kienbaum hervor. Danach verdienen Bachelor-Absolventen von der Fachhochschule (FH) beim Berufseinstieg im Schnitt 41 800 Euro brutto pro Jahr. Bei jenen von der Uni sind es 44 500 Euro. Mit einem Masterabschluss bekommen Absolventen von der FH im Schnitt 44 000 Euro brutto pro Jahr – bei Uni-Absolventen sind es 47 000. Die Studie beruht auf den Daten von 912 Unternehmen.dpa

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