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Ex-BayernLB-Vorstände vor Gericht

München - Fast der komplette ehemalige Vorstand der BayernLB muss sich wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria vor Gericht verantworten. Dem früheren Bankchef Werner Schmidt und sechs weiteren Vorständen werde Untreue vorgeworfen, teilte das Oberlandesgericht München am Donnerstag mit und hob damit eine gegenteilige Entscheidung des Landgerichts auf. Dieses hatte die Anklage in weiten Teilen zunächst nicht zugelassen. Die Staatsanwaltschaft setzte sich aber mit einer Beschwerde dagegen durch. Wann der Prozess beginnt, steht noch nicht fest. dpa

Sepa schlecht vorbereitet

Frankfurt am Main - Europäische Zentralbank (EZB) und Bundesbank sind gut drei Monate vor der Umstellung auf das EU-weite Überweisungs- und Lastschriftverfahren Sepa unzufrieden mit dem Stand der Vorbereitungen. „Jeder muss am 1. Februar so weit sein, sonst drohen Störungen bei Zahlungen“, sagte der für den Zahlungsverkehr in der Euro-Zone verantwortliche EZB-Direktor Benoit Coeure am Donnerstag – 100 Tage vor dem offiziellen Start des Verfahrens. Die Bundesbank bemängelte, dass vor allem kleine und mittelständische Betriebe sowie viele Vereine noch nicht einmal mit den Umstellungsarbeiten begonnen hätten. Die Zeit werde aber wegen des teils hohen technischen Aufwands knapp. rtr

Alles zur Sepa-Umstellung lesen Sie am Sonntag auf unserer Themenseite.

Überhöhte Stornokosten verboten

Berlin - Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) hat sich in zwei Gerichtsverfahren gegen überhöhte Anzahlungen und Stornokosten bei Pauschalreisen durchgesetzt. Das Oberlandesgericht Rostock verbot dem Kreuzfahrtveranstalter Aida Cruises, pauschal 50 Prozent des Reisepreises von Kunden zu kassieren, die bis zum 60. Tag vor Beginn der gebuchten Reise zurücktreten. Das Kammergericht Berlin untersagte der JT Touristik GmbH, direkt nach Erhalt der Rechnung 35 Prozent Anzahlung auf den Reisepreis zu verlangen. Tsp

Otto verkauft die meisten Kleider

Frankfurt am Main - Der Handelskonzern Otto hat in Deutschland im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz mit Textilien erzielt. Die Unternehmensgruppe, zu der unter anderem Sport Scheck, Heine, Bonprix, Alba Moda und Baur gehören, führe damit erneut die Rangliste der Größten im deutschen Textileinzelhandel an, berichtet das Fachblatt „Textilwirtschaft“. Demnach steigerte Otto seinen Umsatz 2012 um 1,4 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro. Dabei sei der Abstand zur Modekette H&M auf Rang zwei geschrumpft, da H&M den Umsatz um 5,8 Prozent auf etwa 3,5 Milliarden Euro gesteigert habe. Auf Rang drei folgte die Modekette C&A, dann die Metro-Gruppe mit Kaufhof und Real. AFP

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