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Gesprächsfreudig: Männer sitzen länger in Meetings als Frauen

Männer verbringen im Beruf mehr Zeit in Meetings als Frauen. Das hat eine Umfrage der AKAD Hochschule in Leipzig sowie der Tempus-Akademie unter Erwerbstätigen ergeben. Danach sitzen männliche Arbeitnehmer im Schnitt ein Fünftel (20,3 Prozent) ihrer Arbeitszeit in Besprechungen. Bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 38 Wochenarbeitsstunden entspricht das sieben Stunden und 43 Minuten. Bei Frauen sind es nur rund ein Sechstel (17,5 Prozent) – was bei der selben Wochenarbeitszeit 6 Stunden und 39 Minuten entspricht. An der Umfrage nahmen 1501 Erwerbstätige teil. dpa

Verlängert: Wiedereinstieg

in den Beruf wird weiter gefördert

Das Bundesfamilienministerium verlängert das Modellprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“. Damit sollen Frauen nach einer längeren familienbedingten Erwerbsunterbrechung beim beruflichen Wiedereinstieg weiterhin unterstützt werden, wie das Ministerium am Freitag in Berlin ankündigte. Für die Verlängerung bis Ende August 2014 stellt das Ministerium Mittel in Höhe von zwei Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Das Programm startete vor vier Jahren. dpa

Gefragt: Online-Modehandel stellt Fachkräfte ein

Immer mehr Mode wird über das Internet verkauft. Fachkräfte im Bereich E-Commerce sind in der Modebranche deshalb händeringend gesucht. Das berichtet die Fachzeitschrift Textilwirtschaft in dem Sonderheft „Young Professionals“. dpa

Gestresst: Jeder Dritte klagt über gestiegene Anforderungen im Job

Gut jeder dritte Arbeitnehmer (36 Prozent) findet, dass der Arbeitgeber ihm heute mehr abverlangt als vor fünf Jahren. Das hat der Personaldienstleister Randstad ermittelt. Demnach sind aus Sicht der Beschäftigten nicht nur die Ansprüche in fachlicher Hinsicht gestiegen. Mehr als jeder Vierte (29 Prozent) gab an, der Arbeitgeber lege heute mehr Wert auf digitales Know-how als früher. Jeder Siebte (14 Prozent) ist der Meinung, dass soziale Kompetenzen stärker gefordert seien. Befragt wurden 405 Beschäftigte aus unterschiedlichen Branchen. dpa

Sinnvoll: Initiativbewerbungen sollten angekündigt werden

Wer eine Initiativbewerbung an den Wunsch-Betrieb schickt, ohne vorher dort anzurufen, wird selten Erfolg haben, sagt der Job-Coach Dieter Schmich. Ratsam sei, sich von der Personalabteilung „grünes Licht“ zu holen, den richtigen Adressaten herauszufinden und sich im Anschreiben auf das Gespräch zu beziehen, erklärt der Coach in der Zeitschrift „Unicum“ (Ausgabe 10/2013). dpa

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