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Linde traut sich weniger zu



München - Der Industriegase-Konzern Linde kann seinen Gewinn im letzten Geschäftsjahr unter Vorstandschef Wolfgang Reitzle nicht so stark steigern wie erhofft. Der Dax-Konzern schraubte die Prognose für 2013 am Dienstag leicht herunter. Linde rechnet nun mit einem operativen Gewinn von rund vier Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr mit 3,5 Milliarden Euro operativem Gewinn wäre das aber immer noch ein zweistelliges Plus, sagte Reitzle. Er begründete die Anpassung mit Belastungen durch ungünstige Wechselkursverhältnisse. dpa

Deka verkauft Gebäude am Ku‘damm

Berlin - Die Deka-Bank hat einen Immobilienkomplex am Kurfürstendamm verkauft. Für 83 Millionen Euro ging das 1897 erbaute Gebäudeensemble an das private Immobilienunternehmen Becker & Kries, wie die Deka-Bank mitteilte. Der Fondsanbieter der Sparkassen verkaufte das denkmalgeschützte Gebäude an der Ecke Uhlandstraße aus seinem Publikumsfonds Deka-Immobilien Europa und konnte damit nach eigenen Angaben einen Gewinn realisieren. Tsp

Unilever will Bifi losschlagen

Hamburg - Der Konsumgüterkonzern Unilever will nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatts“ seine traditionsreiche Salami-Marke Bifi veräußern. „Unilever plant den Verkauf von Bifi“, sagte der Vorsitzende des Eurobetriebsrats von Unilever, Hermann Soggeberg, der Zeitung. Es soll demnach Gespräche mit Interessenten geben. Die Salami-Marke gehört sei mehr als 40 Jahren zum Angebot des britisch-niederländischen Unternehmens. dpa

Airbnb-Nutzer sollen Steuern zahlen
Berlin - Die Immobilien-Mietplattform Airbnb hofft auf eine Einigung im Streit mit Behörden in mehreren Ländern. Mitgründer Nathan Blecharczyk sagte am Dienstag, „wir glauben, dass unsere Nutzer Steuern bezahlen sollten“. Airbnb sei an einer Einigung gelegen. Über Webseiten wie Airbnb, 9flats oder Wimdu können Menschen ihre Wohnungen tage- oder wochenweise untervermieten. Gleich in mehreren Städten hatten die Finanzbehörden ein kritisches Auge auf solche Angebote geworfen. dpa

Blackberry bietet sich Facebook an

New York - Der notleidende Smartphone-Spezialist Blackberry hat laut einem Zeitungsbericht ausgelotet, ob das Online-Netzwerk Facebook Interesse an einem Kauf des Unternehmen hätte. Blackberry-Vertreter seien für die Gespräche vergangene Woche nach Kalifornien gereist, berichtete das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen. Es sei unbekannt, ob Facebook interessiert sei. dpa

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