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NSA zapft Google und Yahoo an



Washington - Der US-Geheimdienst NSA hat sich laut einem Zeitungsbericht weltweit in die Leitungen von Rechenzentren der Internetkonzerne Google und Yahoo eingeklinkt. Auf diese Weise sei die Spionagebehörde in der Lage, die Daten von Hunderten Millionen Nutzerkonten abzugreifen, darunter auch von Amerikanern, berichtete die „Washington Post“ am Mittwoch unter Berufung auf Dokumente des Informanten Edward Snowden. Die neuen Enthüllungen seien in ihrer Detailtiefe beispiellos. Die betroffenen Firmen hätten überrascht und besorgt auf die Vorwürfe reagiert. dpa

Führerschein in Reinickendorf teuer

Berlin - Bei den Kosten für einen Führerschein gibt es in Berlin große Unterschiede. Die billigste und die teuerste Fahrschule in der Hauptstadt lägen 1278 Euro auseinander, ergab eine Erhebung des Online-Portals Fahrschulvergleich.de vom Mittwoch. Im Durchschnitt kostet eine Fahrerlaubnis demnach 1199 Euro. Am wenigsten zahlen Anfänger in Charlottenburg-Wilmersdorf, dort sind 968 Euro fällig. Am teuersten ist es ausgerechnet im strukturschwachen Bezirk Reinickendorf, dort fallen in der teuersten Fahrschule 2218 Euro an. Für den Vergleich hat das Portal die Preise von 230 der rund 700 Berliner Fahrschulen verglichen. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in Kreuzberg 15 Mitarbeiter. brö

Banken wollen Kreditvergabe lockern Frankfurt am Main - Bei den europäischen Banken gibt es erstmals seit Jahren wieder Anzeichen für eine Erholung von der Finanzkrise. Die Geldinstitute erwarten für das vierte Quartal eine weniger strikte Kreditvergabe an Unternehmen und Verbraucher, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) ergab. Die EZB fragt alle drei Monaten bei den Banken ab, welche Entwicklung sie auf dem Kreditmarkt erwarten. Erstmals seit Ende 2009 sagten die europäischen Banken in der Umfrage, die Standards für die Kreditvergabe an Unternehmen dürften bald gelockert werden.Die Mehrheit der Geldinstitute erwartet demnach eine steigende Nachfrage nach Unternehmens- und Verbraucherkrediten zum Jahresende. AFP

Fed will weiter Anleihen kaufen

Washington - Nach der nur knapp abgewendeten Pleite der USA im Haushaltsstreit lässt die Notenbank die Geldschleusen sperrangelweit offen. Da die Erholung am Arbeitsmarkt stockt, will die Federal Reserve (Fed) auch weiterhin monatlich für 85 Milliarden Dollar Staatsanleihen und Immobilienpapiere kaufen. Wie die Fed am Mittwoch in Washington weiter mitteilte, ist die Arbeitslosenquote noch immer zu hoch. Die Aktienmärkte an der Wall Street reagierten unbeeindruckt auf die anhaltende Geldflut und blieben leicht im Minus. rtr

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