NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

USA erlauben Elektronik im Flugzeug

Washington - Flugpassagiere in den USA dürfen künftig ihre elektronischen Geräte bei Start und Landung eingeschaltet lassen. Das gab die Luftfahrtbehörde FAA am Donnerstag bekannt. Es bleibt allerdings weiterhin verboten, im Flugzeug zu telefonieren oder über eine Mobilfunk-Datenverbindung im Internet zu surfen. Allerdings können die Passagiere jetzt jederzeit etwa digitale Bücher lesen, spielen oder sich Filme ansehen. Die USA preschen mit den gelockerten Regeln vor: International ist es üblich, dass elektronische Geräte bei Start und Landung ganz ausgeschaltet werden müssen. Zahlreiche IT-Experten hatten die Vorkehrung als übertrieben kritisiert. dpa

GSW stimmt Übernahme zu

Frankfurt/Berlin - Die Aktionäre des Berliner Wohnungsunternehmens GSW haben das Übernahmeangebot des Konkurrenten Deutsche Wohnen zu mehr als drei Vierteln angenommen, wie beide Gesellschaften am Donnerstag mitteilten. Die Deutsche Wohnen übernimmt GSW mit Hilfe eines Aktientauschs, der einem Kaufpreis von 1,7 Milliarden Euro entspricht. Somit wird das fusionierte Unternehmen mit rund 150 000 Einheiten die Nummer zwei der privaten Wohnimmobilien-Gesellschaften in Deutschland. dpa

Siemens will sich besser aufstellen

München - Siemens-Chef Joe Kaeser will sich nicht ohne Not von schwierigen Konzernteilen trennen. „Wir wollen und werden Geschäfte nicht einfach so abgeben, nur weil sie nicht gut laufen. Wir müssen auch wieder Dinge selbst in Ordnung bringen“, sagte der Manager in der Mitarbeiterzeitung. Dort, wo das nicht sinnvoll sei, wolle er nicht so lange warten, bis Werte vernichtet würden. Angesichts von Spekulationen über die Zukunft des noch jungen Sektors für Infrastruktur und Städte bekräftigte Kaeser aber, dass es kurzfristig keine Veränderungen geben werde. Kaeser, der im August Peter Löscher an der Spitze des Konzerns abgelöst hat, will interne Abläufe straffen. dpa

Brasilianischer Ölkonzern pleite Rio de Janeiro - Der brasilianische Ölriese OGX, der zum Firmenimperium des Deutsch-Brasilianers Eike Batista gehört, ist insolvent. Die Ratingagentur Moody’s schätzt die Gesamtverschuldung von OGX auf bis zu 5,4 Milliarden Euro. Das einstige Flaggschiff in Batistas Firmenimperium EBX, steht nun vor dem größten Insolvenzverfahren in Lateinamerika seit 1990. Batista selbst galt bis vor kurzem als siebtreichster Mann der Welt, doch hat er Schätzungen zufolge umgerechnet knapp 22 Milliarden Euro an Vermögen verloren. AFP

Entschädigung für Kirch-Gläubiger

München - Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Zusammenbruch der Kirch-Mediengruppe bekommen die Gläubiger einen weiteren Teil ihres Geldes zurück. Mit einer Abschlagszahlung von 92 Millionen Euro seien nun insgesamt 19 Prozent der unstrittigen Forderungen erfüllt, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffe am Donnerstag mit. Die Gläubiger, zu denen fast alle großen deutschen Banken, die großen Hollywood-Studios und der Medienkonzern Axel Springer zählen, rechnen damit, dass deutlich mehr als 20 Prozent der Forderungen erfüllt werden.rtr

Hugo Boss tut sich in China schwer

Frankfurt - Der Bekleidungshersteller Hugo Boss hat sein Wachstumsziel für das Jahr 2015 bekräftigt. Binnen zwei Jahren soll der Umsatz auf drei Milliarden Euro und der operative Gewinn auf 750 Millionen Euro steigen. In diesem Jahr peilt der Konzern aus dem schwäbischen Metzingen einen Umsatz von gut 2,5 Milliarden Euro an. In China spürt das Modehaus so wie andere Luxuswarenhersteller die Zurückhaltung zahlungskräftiger Kundschaft. rtr

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