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Noch mehr Arbeitslose in Europa



Brüssel - Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone ist auf einen neuen Rekordstand gestiegen. 19,5 Millionen Menschen waren im September in den 17 Ländern mit der Gemeinschaftswährung arbeitslos, so das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag. Das waren 60 000 mehr als im August und fast eine Million mehr als noch vor einem Jahr. Am höchsten ist die Arbeitslosigkeit weiterhin in den Krisenländern Griechenland (27,6 Prozent) und Spanien (26,6 Prozent). Dort stehen, wie insgesamt in der Euro-Zone, besonders Jugendliche und junge Erwachsene ohne Job da. AFP

Das Konsumhoch ist vorbei

Nürnberg/Wiesbaden - Der Höhenflug der Verbraucherstimmung in Deutschland scheint gestoppt. Zum ersten Mal in diesem Jahr hat das Konsumklima einen leichten Rückschlag erlitten, geht aus der Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung hervor. Zwar beurteilten die Verbraucher die konjunkturelle Lage im Oktober etwas optimistischer als im Vormonat. Beim Einkommen rechnen viele Haushalte allerdings mit leichten Einbußen. Auch zögerten etwas mehr Verbraucher als im Vormonat mit größeren Anschaffungen. Langfristig betrachtet bleibt das Niveau hoch.dpa

Hartz-IV-Empfänger sind oft krank

Nürnberg - Hartz-IV-Empfänger leiden besonders häufig unter psychischen Erkrankungen. Bei mehr als einem Drittel von ihnen wurde innerhalb eines Jahres mindestens eine psychische Beeinträchtigung festgestellt. Das geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und der Universität Halle-Wittenberg hervor. Die Forscher berufen sich unter anderem auf Krankenversicherungsdaten. Viele Arbeitslose litten unter affektiven und neurotischen Störungen, Depressionen und seelisch bedingten körperlichen Leiden. dpa

Milliarden mit Kaffee

Seattle - Die Kaffeehaus-Kette Starbucks macht blendende Geschäfte. Im zurückliegenden Geschäftsquartal stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar (2,8 Milliarden Euro). Der Gewinn verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 34 Prozent auf 481 Millionen Dollar. Zu dem Sprung trugen Neueröffnungen, mehr Kunden in den bestehenden Filialen und Preiserhöhungen bei. Im neuen Geschäftsjahr will das Unternehmen den Umsatz um mindestens 10 Prozent steigern – auch durch 1500 neue Läden. Die meisten davon sollen in Asien und Amerika entstehen.dpa

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