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Energie-Schlichter hat viel zu tun

Berlin - Mehr als 80 Prozent der Streitigkeiten zwischen Energieversorgern und ihren Kunden können bei der bundesweiten Schlichtungsstelle Energie beigelegt werden. Zwei Jahre nach ihrem Start zogen die Schlichter am Freitag in Berlin ein positives Fazit ihrer bisherigen Arbeit. In der überwiegenden Zahl der Fälle sei das Ziel erreicht worden, langwierige und teure Gerichtsverfahren zu vermeiden. Der Bedarf an Schlichtung sei angesichts von rund 24 000 Anträgen in zwei Jahren eindeutig vorhanden. Die Beschwerden zu Abrechnungen oder Vertragsdetails hätten sich aber auf einige wenige Energieversorger konzentriert. Firmennamen wurden nicht genannt. dpa

Credit Suisse entlässt Händler

New York - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat einem Zeitungsbericht zufolge in London einen Händler wegen „unüblicher Handelsaktivitäten“ entlassen und dessen Vorgesetzten vom Dienst suspendiert. Der Mann, der mit börsennotierten Indexfonds (ETF) handelte, habe im vergangenen Jahr einen Verlust von umgerechnet knapp sechs Millionen Dollar verursacht, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Auch die britische Finanzaufsicht FCA habe die Angelegenheit untersucht. Als die Aktivitäten ans Licht gekommen seien, habe Credit Suisse die zuständige Aufsichtsbehörde informiert und die Ermittlungen unterstützt, sagte ein Sprecher der Bank. rtr

VW fällt in USA weiter zurück

Herndon/Detroit - Der US-Automarkt wird für Volkswagen immer ungemütlicher. Im Oktober fielen die Verkäufe um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Es ist der siebte Monat mit einem Minus in Folge. VW will bis 2018 zur Nummer eins weltweit aufsteigen und die Vereinigten Staaten spielen dabei eine Schlüsselrolle. Mit General Motors konnte einer der größten Rivalen einen Verkaufszuwachs um 16 Prozent auf 226 400 Wagen einfahren. Auch Ford konnte einen Absatzzuwachs von 14 Prozent auf 192 000 verkünden. Chrysler legte um elf Prozent auf 140 100 Wagen zu. Im Vergleich dazu ist die Marke VW ein Zwerg mit zuletzt 28 100 verkauften Autos. Die Premium-Schwestern Audi und Porsche werden extra gezählt. dpa

US-Industrie trotzt Shutdown

Washington - Die Geschäfte der US-Industrie haben im Oktober unbeeindruckt vom Haushaltsnotstand der Regierung so stark zugelegt wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager stieg überraschend den fünften Monat in Folge – um 0,2 auf 56,4 Punkte, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Freitag mitteilte. Ökonomen hatten dagegen mit einem Rückgang auf 55,0 Zähler gerechnet. Das Barometer signalisiert ab 50 Punkten Wachstum. rtr

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