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Gehaltsverhandlungen:

Krumme Beträge fordern



Um aus Gehaltsverhandlungen möglichst viel herauszuholen, sollten Arbeitnehmer statt runder lieber krumme Beträge fordern. Das rät David Loschelder von der Universität des Saarlandes, Autor einer Studie zum Thema Feilschen. Statt beim Jahresgehalt etwa pauschal 45 000 Euro zu verlangen, sei es oft klüger, nach 44 700 zu fragen. Der Grund ist, dass das Gegenüber bei krummen Beträgen eher bereit ist, der Forderung zuzustimmen und weniger stark herunterhandelt. „Das kann daran liegen, dass das Gegenüber glaubt, der Berufstätige habe sich genau informiert, welches Gehalt er verlangen kann“, sagt Loschelder. dpa

Engpässe bei Unternehmen:

Zu wenige Naturwissenschaftler

Deutschen Unternehmen fehlen zunehmend Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker. Nach einer in Berlin vorgestellten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) fehlen allein in diesem Jahr rund 121 000 Arbeitskräfte mit einer Qualifikation in den so genannten MINT-Fächern. Ein Teil der Nachfrage konnte demnach nur durch ausländische oder ältere Arbeitnehmer gedeckt werden. Nach den Worten von IW-Direktor Michael Hüther gelingt Migranten in den MINT-Qualifikationen die Integration in den Arbeitsmarkt besonders gut. Die Zuwanderung bei „MINT-Akademikern“ sei in den vergangenen Jahren vor allem aus den Krisenländern Italien, Griechenland, Spanien und Portugal deutlich gestiegen. dpa

Ausbildung: Kleinere Betriebe stellen häufiger Hauptschüler ein

Kleinere Betriebe stellen deutlich häufiger Hauptschüler als Azubis ein als Großbetriebe. Das geht aus einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung hervor. So hat bei den 2011 und 2012 neu eingestellten Azubis bei kleinen Firmen mehr als jeder Dritte (35 Prozent) einen Hauptschulabschluss. Als kleine Firmen galten Betriebe mit bis zu 19 Beschäftigten. Bei den im gleichen Zeitraum bei Großbetrieben eingestellten Azubis war es nur jeder Sechste (16 Prozent). Als Großbetrieb galten Firmen mit mehr als 200 Beschäftigten. Die Studie fußt auf einer repräsentativen Befragung von je 2000 Betrieben in 2011 und 2012. dpa

Innovative Visitenkarten:

Auch den Skype-Name angeben

Name, Geschäfts- und E-Mail-Adresse, die Telefonnummer sowie die Berufsbezeichnung: Das sind die Angaben, die Angestellte typischerweise auf ihren Visitenkarten haben. Doch es spricht nichts dagegen, wenn sie auch ihren Skype- oder Twitter-Namen sowie den Link zu ihrem Profil in sozialen Netzwerken angeben. Darauf weist die Etikette-Trainerin Agnes Jarosch aus Stuttgart hin. Das wirke im Gegenteil sogar eher innovativ. Angegeben werden sollten aber nur beruflich genutzte Accounts. dpa

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