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Autohäuser vor schweren Zeiten



Frankfurt am Main - Für Autohäuser in Deutschland wird es eng: Die sinkende Zahl potenzieller Autokäufer, alternative Konzepte wie Car-Sharing und die wachsende Konkurrenz durch Internet- und Direktanbieter werde die Zahl der klassischen Autohändler massiv reduzieren. Das erwartet die Beratungsfirma PwC in einer am Dienstag vorgelegten Studie. Demnach könnten von den heutigen 7800 Händlern in Deutschland im Jahr 2020 nur noch 4500 übrig bleiben. Ein Grund sei die in vielen Fällen mangelnde erforderliche Unternehmensgröße bei den künftig notwendigen Investitionen in die Autohäuser. dpa

DIHK erwartet 250 000 neue Jobs

Berlin - Die deutsche Wirtschaft rechnet im kommenden Jahr mit einem Zuwachs von rund 250 000 Arbeitsplätzen. Allein 180 000 Stellen dürften im Dienstleistungssektor entstehen, wie aus einer Prognose des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervorgeht. Im Handel werden demnach 25 000 zusätzliche Beschäftigte erwartet, in der Metall- und Elektrobranche 20 000, am Bau 15 000 und in den übrigen Wirtschaftszweigen unterm Strich 10 000. Der Beschäftigungsaufbau werde 2014 in sein neuntes Jahr gehen, bemerkte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. „Das gab es seit den Wirtschaftswunderjahren nicht mehr.“ dpa

Agrarminister verteilen EU-Milliarden München - Die 16 Bundesländer haben sich nach hartem Tauziehen auf die künftige Verteilung der EU-Milliardenzuschüsse für die Landwirtschaft geeinigt. Mehr Geld soll es künftig vor allem für kleinere und mittelgroße Bauern geben. Federn lassen müssen im Laufe der kommenden Jahre vor allem die größeren Betriebe in Ostdeutschland. Dennoch stimmten auch die fünf ostdeutschen Länder bei der Sonderkonferenz in München dem Kompromiss zu, so dass es am Ende ein einstimmiges Votum gab. Insgesamt ging es um die Verteilung von 6,2 Milliarden Euro im Jahr. Der Verteilungskampf fiel besonders zäh aus, weil die EU-Agrarzuschüsse für die deutschen Bauern insgesamt um etwa zehn Prozent gekürzt werden. Ein erster Einigungsversuch war im August gescheitert. dpa

Frick gesteht Kursmanipulation Frankfurt am Main - Der angeklagte Ex-TV-Börsenexperte Markus Frick hat im Betrugsprozess gegen ihn ein Teilgeständnis abgelegt. Er habe 1,9 Millionen Euro in bar dafür kassiert, dass er in einem Börsenbrief die Aktie eines französischen Shopping-Portals empfohlen hatte, sagte der 41-Jährige am Dienstag vor dem Frankfurter Landgericht. Der Anklagepunkt der Kursmanipulation dürfte damit bereits am zweiten Verhandlungstag belegt sein. Der bereits einschlägig vorbestrafte Frick nannte die Empfehlung einen „schweren Fehler“. Seit Januar sitzt der gelernte Bäckermeister in Untersuchungshaft. dpa

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