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Hoeneß verlässt Allianz-Aufsichtsrat

Frankfurt am Main - Der Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, gibt sein Aufsichtsratsmandat bei einem der wichtigsten Sponsoren des Rekordmeisters auf. Ein Sprecher des Versicherungskonzerns Allianz sagte am Mittwoch, der unter Anklage wegen Steuerhinterziehung stehende Hoeneß habe seinen Rücktritt als Aufsichtsrat der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG zum Ende des Monats erklärt. Hoeneß gehört dem Gremium seit 2006 an. Der Versicherer sprach von einer „persönlichen Entscheidung“ von Hoeneß. Die engen Verbindungen zum FC Bayern München seien davon unberührt. Die Allianz ist der Namensgeber des vom FC Bayern und dem Lokalrivalen 1860 München genutzten Fußballstadions. Zudem ist sie als „Platin-Partner“ einer der wichtigsten Sponsoren. rtr

Toyota traut sich noch mehr zu

Tokio - Der weltgrößte Autobauer Toyota Motor rechnet nach rasanten Quartalszuwächsen dank der Yen-Schwäche mit den höchsten Erträgen seit Jahren. Der Branchenprimus hob am Mittwoch seine Prognose für den Betriebsgewinn für das bis 31. März 2014 laufende Geschäftsjahr auf 2,2 Billionen Yen (16,9 Milliarden Euro) an. Die Rekordmarke von 2,3 Billionen Yen aus dem Geschäftsjahr 2007 vor der Finanzkrise würde damit in Sichtweite geraten. Dazu tragen auch deutliche Kostensenkungen bei. Im zweiten Geschäftsquartal verdiente Toyota unterm Strich 438,4 Milliarden Yen, 70 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg zwischen Juli und September um 16,2 Prozent auf 6,28 Billionen Yen. dpa

Chemieindustrie ist skeptisch

Frankfurt am Main - Die Chemiebranche muss wegen schwacher Auslandsgeschäfte und fallender Preise erneut einen Gang zurückschalten. Deutschlands drittgrößter Industriezweig – nach der Autobranche und dem Maschinenbau – senkte am Mittwoch zum dritten Mal in Folge seine Prognose für die Umsatz- und Preisentwicklung im Gesamtjahr. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) erwartet für dieses Jahr nun einen Rückgang der Preise um ein Prozent und deshalb nur noch einen Zuwachs des Branchenumsatzes von 0,5 Prozent auf 187,7 Milliarden Euro. rtr

Energiewende belastet RWE

Düsseldorf - Die Folgen der Energiewende belasten den Energiekonzern RWE schwer. Vorstandschef Peter Terium plant selbst bei seinem Zukunftsgeschäft mit erneuerbaren Energien harte Einschnitte. Nach Informationen des „Handelsblatts“ aus Konzernkreisen hat Terium der Tochter RWE Innogy das Sparprogramm „Fit for Future All“ (FFA) verordnet. Es läuft seit Monaten, wird aber aktuell weiter verschärft. Investitionen werden gedrosselt, Kosten gedrückt – und die Mitarbeiterzahl von derzeit 1500 halbiert. FFA ist eines von mehreren Sparprogrammen des Konzerns. Insgesamt will Terium rund zwei Milliarden Euro jährlich sparen.HB

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