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Schwellenländer brauchen mehr Öl



Wien - Der Zahl der Autos weltweit wird sich nach einer Prognose der Organisation erdölexportierender Staaten (Opec) in rund 20 Jahren verdoppeln. Dann seien fast 1,9 Milliarden Fahrzeuge unterwegs, rechnete die Opec am Donnerstag in Wien vor. Das Kartell korrigierte deshalb seine Langfrist-Prognose nach oben: Der Ölbedarf weltweit werde 2035 bei 108,5 Millionen Barrel (je 159 Liter) täglich liegen. Bisher war die Organisation von 107,3 Millionen Barrel ausgegangen. Aktuell liegt er bei rund 90 Millionen Barrel. Im nächsten Jahr werde der Öldurst außerhalb der 34 OECD-Staaten erstmals größer sein als innerhalb dieses Bündnisses der hoch entwickelten Länder. So sieht die Opec für Europa kurzfristig eine sinkende Ölnachfrage. dpa

Lebensmittelpreise sinken weltweit Rom - Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) geht von einer Entspannung der Lage auf den globalen Nahrungsmittelmärkten aus. Die Lebensmittelpreise seien auch wegen der höheren Getreidevorräte ausgeglichener und weniger instabil, teilte die FAO in ihrem halbjährlichen Bericht mit. Die Preise für die meisten Grundnahrungsmittel seien in den vergangenen Monaten gesunken, sagte FAO-Abteilungsleiter David Hallam. „Das hängt mit der gestiegenen Produktion zusammen und der Erwartung, dass wir in dieser Saison ein reichliches Angebot, mehr Exporte und höhere Lagerbestände haben werden“. dpa

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