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Hypo Alpe Adria braucht Soforthilfe

Wien - Die österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria braucht weitere Staatshilfen. Die ehemalige BayernLB-Tochter könne die Kapitalvorschriften der Aufseher per Ende November nicht mehr aus eigener Kraft erfüllen, teilte das Institut mit. Es gebe daher bereits „finale Gespräche“ über weitere Staatsgelder. Die EU hatte für die Bank im September im Voraus weitere Hilfen von 5,4 Milliarden Euro bis 2017 genehmigt. Wie viel genau die Bank noch im laufenden Jahr benötigt, ließ ein Sprecher offen. Wie die Zeitung „Der Standard“ in ihrer Online-Ausgabe berichtete, benötigt die Hypo bis Jahresende bis zu 1,3 Milliarden Euro. rtr

Bahn muss womöglich zurückzahlen

Berlin - Die Deutsche Bahn muss möglicherweise einen dreistelligen Millionenbetrag an Nahverkehrsverbünde und private Eisenbahnen zurückzahlen. Die zuständigen Länder fordern einem Medienbericht zufolge insgesamt rund 200 Millionen Euro zurück, die sie für die Nutzung von Trassen und Stationen des Unternehmens aus ihrer Sicht zu viel bezahlt haben. Die Infrastrukturgebühren sollen zu hoch gewesen sein, wie das „Westfalen-Blatt“ berichtet. Da die Bahn die Rückzahlungen verweigere, seien Klagen eingereicht worden. Die Deutsche Bahn bestätigte am Samstag, es gebe „mehrere Verfahren“ im Streit um Trassenpreise und Stationsgebühren. Da es sich um laufende Verfahren handele, wollte der Konzern keine weitere Stellungnahme dazu abgeben. dpa/AFP

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