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ADAC will Nürburgring kaufen

Nürnberg - Der ADAC will den Nürburgring kaufen. Der zweitgrößte Automobilclub der Welt hat ein unverbindliches Angebot für die insolvente Rennstrecke in der Eifel abgegeben. Entsprechende Berichte der Koblenzer „Rhein-Zeitung“ und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bestätigte der ADAC. Dabei trete er als alleiniger Bieter für den Ring auf, der dem Land Rheinland-Pfalz und dem Kreis Ahrweiler gehört. „Mit dem unverbindlichen Angebot hoffen wir Zugang zu Zahlen und Daten des Nürburgrings zu erhalten“, sagte Motorsportchef Lars Soutschka. dpa

Senat fördert Langzeitarbeitslose

Berlin - Berlins Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will die Förderung von Langzeitarbeitslosen verbessern. Das System der Lohnkostenzuschüsse solle vereinfacht werden, sagte ein Sprecher der Politikerin am Montag. Arbeitgeber könne demnach selber wählen, wie lange sie einen Langzeitarbeitslosen beschäftigen und welche Zuschüsse sie dafür bekommen wollen. Für eine zwölfmonatige Beschäftigung etwa sind 2500 Euro möglich, für eine unbefristete Einstellung sogar 8000 Euro. Daneben plant Kolat, das Antragsverfahren zu vereinfachen. Das Zuschussprogramm hat bislang bei Betrieben kaum Anklang gefunden. Die Wirtschaft reagierte zurückhaltend. „Ich bezweifele, dass das die Unternehmen stark motivieren wird“, sagte Klaus-Dieter Teufel von den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg. In erster Linie gelte es, Langzeitarbeitslose mithilfe der Arbeitsagenturen besser zu qualifizieren. brö

Real macht Aldi Konkurrenz

Düsseldorf - Seit Jahren gilt es als ein ehernes Gesetz im deutschen Einzelhandel: Discount-Marktführer Aldi setzt die Preisuntergrenze bei Lebensmitteln des täglichen Bedarfs. Doch jetzt will die zum Metro-Konzern gehörende SB-Marktkette Real das nicht länger akzeptieren. Sie startet eine neue Billigmarke, die Aldi, Lidl und Co. preislich unterbieten soll. „Es ist durchaus möglich, dass Real damit einen Preiskrieg in Deutschland auslöst, wie wir ihn seit Jahren nicht mehr gesehen haben“, sagt Handelsexperte Matthias Queck vom Beratungsunternehmen Planet Retail. dpa

Allergie-Notfallmittel zurückgerufen

Bonn - Ein Pharmahersteller hat fünf Chargen des Allergiker-Notfallmittels Adrenalin-Autoinjektor Jext zurückgerufen. Darüber informierte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte am Montag. Es bestehe das Risiko, dass die Adrenalinlösung nicht wie vorgesehen in den Muskel des Patienten abgegeben werde. Der Adrenalin-Pen wird für die Notfallbehandlung von schweren allergischen Reaktionen verwendet. Betroffen seien vier Chargen der Stärke Jext 300 Mikrogramm und eine Charge der Stärke Jext 150 Mikrogramm. dpa

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