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Wirtschaftsweise rügen Mindestlohn



Berlin/Düsseldorf - Der Sachverständigenrat warnt in seinem neuen Jahresgutachten Union und SPD davor, das wirtschaftspolitisch Erreichte wieder aufs Spiel zu setzen. Die „Fünf Weisen“ warnen insbesondere vor überzogener Regulierung und ausufernden Staatsausgaben. Steuererhöhungen lehnen die fünf Volkswirtschaftsprofessoren ebenso ab wie einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn. Das erfuhr das Handelsblatt aus mit dem Gutachten vertrauten Kreisen. Diesen Mittwoch wird der Rat die Expertise der Regierung übergeben. Laut der Konjunkturprognose des Rats wird die deutsche Wirtschaft kommendes Jahr um 1,6 Prozent wachsen. Dieses Jahr sehen die Weisen lediglich mäßige 0,4 Prozent Wachstum. Damit bewegt sich der Sachverständigenrat im Rahmen anderer Konjunkturprognosen. HB

Mehr Handys als Festnetztelefone

Wiesbaden - In Deutschland gibt es erstmals mehr Haushalte mit Handys als mit Festnetztelefonen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, hatten Anfang des Jahres 93 Prozent der rund 40 Millionen privaten Haushalte in Deutschland mindestens ein Handy. Hingegen besaßen 90 Prozent ein Festnetztelefon. Vor 15 Jahren waren hatten 97 Prozent der Haushalte ein Festnetztelefon, aber nur elf Prozent ein Handy. dpa

Zahlreiche Schadstoffe im Spielzeug

Berlin - Beim Kauf von lackiertem Holzspielzeug für Kleinkinder und Metallbaukästen sollten Verbraucher besonders achtsam sein. Bei einer Überprüfung von Holzspielzeug im vergangenen Jahr stellte sich heraus, dass rund neun Prozent der untersuchten Proben verschiedene gesundheitsgefährliche Weichmacher enthielten, die zusammen den Grenzwert überschritten, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Dienstag mitteilte. Bei Buntstiften aus lackiertem Holz fanden die Prüfer demnach in rund 21 Prozent der Proben Weichmacher, sogenannte Phtalate. In Metall- und Modellbaukästen fanden die Tester in fast 90 Prozent aller Proben Nickel, das Allergien auslösen kann. AFP

Neuer Investor für 6Wunderkinder

Berlin - Das Berliner Start-up 6Wunderkinder kann sich über einen neuen Geldgeber freuen. Die Macher der Organisations-App Wunderlist erhalten 19 Millionen Dollar (14 Millionen Euro) von dem US-Investor Sequoia Capital, wie das Start-up am Dienstag mitteilte. Zusammen mit dem Geld der bestehenden Investoren Atomico und Earlybird Ventures kommen 6Wunderkinder damit auf eine Gesamtfinanzierung von mehr als 30 Millionen Dollar. Zum jetzigen Zeitpunkt nutzen nach eigenen Angaben mehr als sechs Millionen Menschen weltweit Wunderlist. Mit dem Geld will das Start-up vor allem in den USA wachsen. Tsp

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