NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Im Dienste der Öffentlichkeit:

Jeder Zehnte arbeitet für den Staat



Etwa jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland arbeitet für den Staat. Knapp elf Prozent aller Erwerbstätigen seien 2012 im öffentlichen Sektor beschäftigt gewesen, teilte die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Berlin mit. Deutschland lag damit klar unter dem Durchschnitt aller OECD-Staaten (16 Prozent). Nach Angaben der Organisation blieb der Anteil der Staatsbediensteten in den Mitgliedsstaaten während der vergangenen Jahren konstant. Zwar hätten viele Regierungen Kürzungen angekündigt. Ein Abbau von Jobs sei aber unmöglich, da die Nachfrage nach Dienstleistungen nicht geringer werde. AFP

Lieber mehr Zeit als mehr Gehalt:

Viele verzichten eher auf Geld

Vier von zehn Arbeitnehmern in Deutschland könnten sich laut einer Umfrage vorstellen, auf Geld zu verzichten, wenn sie dafür mehr zeitlichen Freiraum erhielten. Auch unter Führungskräften sei fast jeder Dritte bereit, für mehr Freizeit finanzielle Abstriche in Kauf zu nehmen, wie die Beratungsgesellschaft Rochus Mummert auf der Grundlage von mehr als 1000 Interviews mitteilte. Die Unternehmen seien allerdings nicht genügend darauf vorbereitet, diese Wünsche positiv für sich zu nutzen. dpa

Urteil des Bundessozialgerichtes: Auch Arbeit auf Probe ist versichert:

Arbeitslose, die eine Probearbeit ohne Arbeitsvertrag und ohne Vergütung aufnehmen, stehen in der Regel unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Unfallschutz greift, wenn Probe-Arbeitnehmer in den Betrieb eingegliedert sind und dort den Weisungen ihres Chefs unterliegen, wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied. (Aktenzeichen: B 2 U 15/12 R) Damit gab das BSG einem Hartz-IV-Empfänger aus Hamburg recht, der sich aus eigener Initiative bei einem privaten Briefdienst beworben hatte und sich bei der Probearbeit verletzte. AFP

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