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EZB schaut auch auf Staatsanleihen



Frankfurt am Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) will beim Bilanzcheck der Großbanken auch deren Bestand an Staatsanleihen einem Stresstest aussetzen. Es gebe aber noch keine Entscheidung, wie genau diese Papiere bewertet werden sollen, sagte EZB-Direktor Yves Mersch am Montag. Bei den bisherigen Stresstests in Europa galten Staatsanleihen trotz der Schuldenkrise als risikolos. Zudem müssen die Banken für diese Papiere bislang kein teures Eigenkapital vorhalten. dpa

Max-Bahr-Mitarbeiter verzichten

Hamburg - Die Mitarbeiter der von Zerschlagung bedrohten insolventen Baumarktkette Max Bahr bieten einen Einkommensverzicht zur Rettung des Unternehmens an. Sie seien bereit, notfalls auch auf Gehalt zu verzichten und gemeinsam mit dem Bieterkonsortium eine Mietkaution für die Royal Bank of Scotland aufzubringen, teilte Gesamtbetriebsratschef Uli Kruse am Montag mit. 3600 Arbeitsplätze sind gefährdet. Jüngst war die Übernahme durch das Konsortium um die Firma Hellweg und den früheren Max-Bahr-Chef, Dirk Möhrle, gescheitert. Das Konsortium konnte sich mit dem Hauptvermieter nicht über die künftigen Mietverhältnisse einigen. dpa

361 Euro für Weihnachtsgeschenke

Berlin - Jeder siebte Deutsche will in diesem Jahr mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Im Schnitt liege das Budget bei 361 Euro, wie eine Umfrage der Bank of Scotland ergab. Besonders üppig fällt der Heilige Abend demnach in Sachsen-Anhalt aus: Dort werden Geschenke im Wert von durchschnittlich 432 Euro unter dem Baum liegen. Die Berliner lassen sich das Fest immerhin 410 Euro kosten, die Menschen im Saarland 404 Euro. Besonders sparsam dagegen feiern die Brandenburger mit einem Budget von 278 Euro. Die Niedersachsen geben 326 Euro aus. 2012 hatte das durchschnittliche Budget bei 345 Euro gelegen. dpa

Viele Familienunternehmen in Berlin

Berlin - In keiner Stadt gibt es so viele große Familienunternehmen wie in Hamburg. 4,4 Prozent aller deutschen Fami- lienfirmen haben dort ihren Sitz, gefolgt von München (2,1 Prozent) und Berlin (2,0 Prozent). Das ergibt eine neue Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) für den Industrieverband BDI und die Deutsche Bank. Für die Studie zählte das IfM die 4500 größten Familienunternehmen mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz. Hinter dem Spitzentrio rangieren Köln (1,7 Prozent), Bremen (1,4), Düsseldorf (1,1) sowie Stuttgart (1,0). Die größten Familienunternehmen stehen zwar nur für 0,1 Prozent aller Firmen in Deutschland, beschäftigten aber 16 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer. brö

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