NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Foto: dpa
Foto: dpaFoto: dpa

Siemens-Betriebsrat Adler geht

Berlin - Auf ihrer Tagung in Berlin haben sich die Betriebsräte von Siemens hinter ihren Vorsitzenden Lothar Adler gestellt. Nach Informationen des Tagesspiegels gab es Applaus für Adler und Lob für seine Arbeit. Er habe mit Siemens 2020 eine Zukunftsperspektive als Alternative zum vom Management beschlossenen Sparprogramm Siemens 2014 entwickelt. Adler stand in der Kritik, weil mit seinem Aufstieg zum Gesamtbetriebsratschef sein Gehalt sprunghaft anstieg. Zudem hatte Adler über seinen 65. Geburtstag hinaus bei Siemens arbeiten wollen, was umstritten ist. Nach Informationen des Tagesspiegels verzichtet Adler nun darauf und will Ende Februar kommenden Jahres aus dem Unternehmen und damit auch aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. vis

Artur Braun gestorben

Schwalbach am Taunus - Der Industriepionier Artur Braun ist tot. Braun, der einer der Väter des ersten Braun-Elektrorasierers war, starb im Alter von 88 Jahren, wie eine Sprecherin des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble am Mittwoch bestätigte. Bekannt ist der Elektrokonzern Braun auch für Hifi-Anlagen und Küchengeräte. Mehrfach wurde die Marke mit Designpreisen ausgezeichnet. Das 1921 gegründete Unternehmen gehört inzwischen zum US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble. dpa

Niedrige Preise für Heizöl

Hamburg - Wer sein Haus oder seine Wohnung mit Öl heizt, kann sich nach Jahren mit immer neuen Preisrekorden endlich einmal über gute Nachrichten freuen. Die Preise sind so günstig wie lange nicht mehr und haben sich bei 82 bis 83 Euro für 100 Liter Heizöl stabilisiert, melden die Heizöl-Preisportale im Internet. Das sind elf Euro weniger als vor einem Jahr und immerhin acht Euro weniger als vor zwei Jahren. Eine durchschnittliche Tankfüllung kostet damit unter 2500 Euro – rund 330 Euro weniger als im November 2012. dpa

Deutsche Bank wehrt sich

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank geht im Streit um die Entlassung von vier Zinshändlern in Berufung. Das Arbeitsgericht Frankfurt hatte im September geurteilt, dass die fristlose Kündigung von vier Mitarbeitern wegen der möglichen Manipulation von Referenzzinsen „unverhältnismäßig“ und somit nicht rechtskräftig sei. Gegen die Entscheidung sei Berufung eingelegt worden, sagte ein Banksprecher am Mittwoch. Er bestätigte damit einen Bericht des „Handelsblatts“. Nach Angaben des Hessischen Landesarbeitsgerichts wird der Fall nicht vor Juni 2014 verhandelt. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben