NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Feierabend:

Mitarbeiter muss keine Mails lesen



Nach Feierabend berufliche E-Mails lesen – das machen viele Beschäftigte. Doch das geschieht in der Regel freiwillig. Fordert der Arbeitgeber von seinen Mitarbeitern eine permanente Erreichbarkeit, ist das rechtlich meist nicht zulässig. Das erklärt Hans-Georg Meier, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin. Entscheidend sei, was im Arbeitsvertrag vereinbart sei. Haben Arbeitgeber und -nehmer etwa eine Wochenarbeitszeit von 38 Stunden ausgemacht, müssen Beschäftigte nur dann berufliche E-Mails lesen. Etwas anderes gelte, wenn Bereitschaftszeiten festgelegt wurden. Bei den meisten Arbeitnehmern ist die rechtliche Lage eindeutig, Für leitende Angestellte gelten dagegen Sonderregeln. dpa

Verwandte pflegen:

Viele befürchten Karriereknick

Viele befürchten, dass eine Auszeit vom Job zur Pflege kranker Angehöriger einen Karriereknick für sie bedeuten würde. Das geht aus einer repräsentativen GfK-Umfrage unter Personen ab 14 Jahren hervor, die berufstätig oder in der Ausbildung sind. Vier von zehn (42,6 Prozent) fürchten demnach Karrierenachteile, falls sie eine im Pflegezeitgesetz verankerte Jobpause einlegen. Mehr als zwei Drittel (70,8 Prozent) denken zudem, dass sie sich eine längere, unbezahlte Pflegezeit nicht leisten können. dpa

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