NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Hilton geht an die Börse



New York - Die Hotelkette Hilton plant den größten Börsengang in der Branchengeschichte. Die Erstnotiz solle dem Konzern bis zu 2,37 Milliarden Dollar einbringen, teilte das vom Finanzinvestor Blackstone kontrollierte US-Unternehmen mit. Es wäre der zweitgrößte Börsengang in den USA in diesem Jahr. Die Neuemission würde den Börsengang von Twitter mit 1,8 Milliarden Dollar übertrumpfen. Am Aktienmarkt würde Hilton auf eine Bewertung von bis zu 32,5 Milliarden Dollar kommen. Mit der Erstnotiz wird noch im Dezember gerechnet. Hilton will 11,5 Prozent an die New Yorker Börse Nyse bringen. Nach dem Listing wird Blackstone noch 76,2 Prozent an der Hotelkette halten. rtr

Manfred Busche wird 80

Berlin - Manfred Busche, langjähriger Chef der Berliner Messegesesellschaft, feiert am heutigen Dienstag seinen 80. Geburtstag. 1965 begann Busche seine Karriere beim damaligen AMD Ausstellungs-Dienst Berlin GmbH, wo er 1969 Geschäftsführer wurde. 1966 war Busche beteiligt bei der Gründung der ITB, heute die weltgrößte Tourismusmesse. Unter Busches Führung wurde die AMK Berlin Ausstellungs-Messe-Kongress GmbH in die heutige Messe Berlin GmbH umgewandelt, die Busche von 1993 bis 1999 leitete. Busche engagierte sich in zahlreichen Ehrenämtern, unter anderem als Präsident des Weltverbandes der Messewirtschaft. Tsp

Güterbahn weiter mit Verlust

Berlin - Trotz eines Sparkurses kommt die Sanierung des Schienen-Güterverkehrs der Deutschen Bahn kaum voran. Für 2013 droht der Sparte ein Rückfall in rote Zahlen, wie Konzernunterlagen zeigen. So rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 3,4 Milliarden Euro – ein Minus von mehr als fünf Prozent. Vor allem in Deutschland, dem wichtigsten Markt, seien wieder rote Zahlen möglich. Sowohl Umsatz als auch der Gewinn vor Steuern und Zinsen verfehlen damit Vorjahreswerte und Planung. 2014 soll wieder ein Plus erzielt werden. Ein Sprecher wollte keine Stellung dazu nehmen. rtr



Lebensversicherung: Wenig Ertrag
Frankfurt am Main - Die Kunden der deutschen Lebensversicherer müssen sich auch 2014 auf sinkende Renditen gefasst machen. Die R+V Leben senkt ihre Überschussbeteiligung auf 3,4 von 3,6 Prozent, wie der Versicherer der Volks- und Raiffeisenbanken mitteilte. Die R+V, Nummer vier auf dem Markt, ist der erste große Lebensversicherer, der seine Verzinsung für 2014 festgelegt hat. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben