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Kein Privileg fürs Hotelfrühstück



München - Hoteliers müssen trotz des umstrittenen Steuerprivilegs für Übernachtungen beim Frühstück den vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent berechnen. Der Bundesfinanzhof wies damit eine Klage einer Unternehmerin zurück, die in ihrem Hotel auch für das Frühstück den seit 2010 geltenden niedrigeren Steuersatz von sieben Prozent angesetzt hatte (XI R 3/11). Wie das höchste deutsche Finanzgericht am Mittwoch mitteilte, gilt der vor drei Jahren eingeführte ermäßigte Mehrwertsteuersatz nur für Leistungen, „die unmittelbar der Beherbergung“ dienten. dpa

Mogelpackung für Bausparer

Hamburg - Die Verbraucherzentrale Hamburg hat Kunden der LBS Norddeutsche Landesbausparkasse vor einer als „Weihnachtsgeschenk“ aufgemachten Sonderkündigungsaktion für ihre Bausparguthaben gewarnt. „Finger weg von diesem verlockenden Extra-Weihnachtsgeld“, riet Immobilienexperte Christian Schmid-Burgk am Mittwoch. Das „vergiftete“ Angebot diene nur dazu, Kunden mit hoch verzinsten Verträgen loszuwerden. Laut der Verbraucherzentrale entwickeln sich diese Verträge für die Bausparkassen aufgrund des gegenwärtig sehr niedrigen allgemeinen Zinsniveaus zu einer großen Belastung. AFP

Miniwachstum für Euro-Zone

Luxemburg - Der Wirtschaftsaufschwung in der Euro-Zone bleibt zaghaft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im gemeinsamen Währungsgebiet stieg im dritten Quartal leicht um 0,1 Prozent gegenüber den drei Monaten zuvor, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mit. Damit bestätigt sie eine eigene Vorhersage vom November. Im zweiten Quartal hatte das Wachstum im Euro-Raum noch 0,3 Prozent betragen. Für Deutschland bestätigte Eurostat ein überdurchschnittliches Wachstum von 0,3 Prozent nach 0,7 Prozent im zweiten Quartal. Für die gesamte EU mit 28 Staaten rechnet Eurostat weiterhin mit einem Wachstum von 0,2 Prozent. dpa

Bauern verdienen deutlich mehr

Berlin - Die Einkommen der deutschen Bauern sind nach längerer Stagnation im Wirtschaftsjahr 2012/2013 kräftig gestiegen. Durchschnittlich lag das Unternehmensergebnis bei 62 900 Euro und damit neun Prozent über dem Vorjahr, wie der Deutsche Bauernverband am Mittwoch mitteilte. Vor allem Ackerbauern konnten wegen besserer Ernten kräftig gewinnen. Schweinehalter verbesserten wegen höherer Preise ihr Ergebnis, während Milchviehbetriebe wegen gestiegener Futterkosten Einbußen hinnehmen mussten. dpa

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