NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Agrarfonds ohne Deutsche Bank



Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank steigt aus dem umstrittenen Handel mit Agrarprodukten aus. Die Bank teilte am Donnerstag mit, sie werde ihr Rohstoffgeschäft deutlich reduzieren und sich auf Finanzderivate und Edelmetalle konzentrieren. „Mit dieser Entscheidung (...) zieht sich die Deutsche Bank aus dem Handel mit Energie, Agrarprodukten, Grundmetallen und Trockenmassengut zurück“, hieß es in der Mitteilung. Geschäfte mit Derivaten auf Nahrungsmittel waren zunehmend in die Kritik geraten, weil sie nach Ansicht von Nichtregierungsorganisationen zum Hunger in der Welt beitragen können. rtr

H & M zieht Kinderkleidung zurück

Stockholm - Die schwedische Modekette H & M nimmt nach Plagiatsvorwürfen Hosen und Shirts für Kinder aus den Geschäften. Die Inspiration für die Kleidungsstücke sei den Entwürfen einer schwedischen Designerin zu ähnlich, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Die Designerin habe H & M Anfang der Woche kontaktiert. Daraufhin habe die Modekette sich entschieden, die beklagten Teile aus dem Programm zu nehmen. dpa

China verbietet Banken Bitcoins

Peking - Chinas Notenbank hat den Finanzinstituten des Landes Transaktionen mit der virtuellen Währung Bitcoin verboten. Der Bitcoin sei kein Zahlungsmittel „im eigentlichen Sinne“ und habe daher nicht den Stellenwert anderer Währungen, teilte die Zentralbank am Donnerstag mit. Allerdings sei es der Bevölkerung in China weiter freigestellt, im Internet den Bitcoin zu nutzen. Auch die französische Zentralbank warnte vor Bitcoins. Die digitale Währung sei „hoch spekulativ“ und stelle ein „finanzielles Risiko“ für Verbraucher dar, erklärte die Zentralbank am Donnerstag. dpa/AFP

Bischöfe fahren oft zu dreckig

Berlin - Zahlreiche Dienstwagen evangelischer und katholischer Kirchenoberhäupter verstoßen gegen den CO2-Grenzwert der Europäischen Union. Das geht aus einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe hervor, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Von den Bischöfen, Landesbischöfen und Kirchenpräsidenten erhielten 13 eine Rote Karte für das deutliche Überschreiten des Grenzwerts, der 130 Gramm CO2 pro Kilometer beträgt. Insgesamt ist aber eine Verbesserung erkennbar. In diesem Jahr hielten 14 Dienstwagen den EU-Grenzwert ein, 2012 waren es nur fünf. dpa

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