NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Benzinpreis-App bei Männern beliebt

München - Die Benzinpreis-App zum Vergleich der Spritpreise stößt bei Autofahrern auf großes Interesse. Rund ein Viertel (24 Prozent) nutzte bereits das seit September bestehende Angebot des Bundeskartellamts, um die Kraftstoffpreise zu vergleichen, ergab eine am Donnerstag veröffentlichte repräsentative Befragung des Meinungsforschungsinstituts Allensbach. Weitere 61 Prozent der Autofahrer haben demnach schon von dem Angebot gehört, ohne es aber bislang zu nutzen. Die Resonanz ist besonders bei Männern groß. Während von diesen 30 Prozent die Informationsquelle zum Preisvergleich nutzten, waren es 18 Prozent der Frauen. Zudem vergleichen vor allem junge Menschen online. AFP

Niederlage für Josef Ackermann

Karlsruhe - Im Dauerstreit mit den Kirch-Erben hat der frühere Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, eine Niederlage vor dem Bundesverfassungsgericht erlitten. Das Gericht wies nach eigenen Angaben vom Donnerstag eine Verfassungsbeschwerde ab. Der damit verbundene Antrag auf einstweilige Anordnung habe sich dadurch erledigt, erklärte das Gericht auf Anfrage. Mit dem Gang nach Karlsruhe sollte verhindert werden, dass die Kirch-Erben in der Bank beschlagnahmte Dokumente in der Dauerfehde verwenden. Medienberichten zufolge hat die Staatsanwaltschaft den Erben des Medienunternehmers Leo Kirch Einsicht in Unterlagen gewährt. dpa

Jeder hat Anrecht auf eigenes Konto

Straßburg - Jeder Bürger in der EU soll das Recht auf ein Girokonto bekommen. Das Europaparlament stimmte am Donnerstag für ein entsprechendes Gesetz. Damit will das Parlament die Rechte von Bankkunden stärken. Rund 25 Millionen Europäer über 15 Jahren können nach EU-Angaben kein Konto eröffnen. Grund dafür ist etwa, dass sie obdachlos sind oder finanzielle Schwierigkeiten haben. In Deutschland haben nach Schätzungen nur etwa ein Prozent der Verbraucher kein Konto. dpa

Gericht erlaubt Haribo-Werbung

Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof hat einen TV-Werbespot des Süßwarenherstellers Haribo für ein Gewinnspiel nachträglich gebilligt. Die im Jahre 2011 ausgestrahlte Sendung habe die geschäftliche Unerfahrenheit von Kindern nicht ausgenutzt, hieß es in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. Die Richter wiesen damit eine Klage von Katjes ab. Für Anstoß gesorgt hatte die Verknüpfung eines Gewinnspiels an den Kauf von Haribo-Produkten. Die Vorinstanzen hatten Katjes noch recht gegeben. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben