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Mehr Arbeit:

Deutsche sind länger im Büro

Der verhaltene Wirtschaftsaufschwung wirkt sich auf das Arbeitsvolumen der Deutschen aus. „Nach den Rückgängen in der konjunkturellen Schwächephase vor einem Jahr legt das Arbeitsvolumen nun wieder deutlich zu“, berichtet Enzo Weber vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Insgesamt hätten die Erwerbstätigen im dritten Quartal 14,9 Milliarden Stunden gearbeitet. Das sind 1,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allerdings gab es auch einen Feiertag weniger. Gegenüber dem zweiten Quartal 2013 stieg das Arbeitsvolumen saison- und kalenderbereinigt um 0,6 Prozent. So kamen zwischen Juli und Ende September im Durchschnitt auf jeden Beschäftigten 11,8 bezahlte Überstunden. Die Guthaben auf den Arbeitszeitkonten legten um 0,8 Stunden zu. dpa

Jobpause für Väter:

Bremer steigen am längsten aus

Nicht arbeiten gehen, sondern zuhause das Kind betreuen: Das machen Väter in den Bundesländern Bremen und Berlin im Durchschnitt deutlich länger als Väter in den anderen Bundesländern. In Bremen bezogen die Väter von im zweiten Vierteljahr 2012 geborenen Kindern im Schnitt 4,7 Monate Elterngeld. In Bundesdurchschnitt waren es dagegen nur 3,2 Monate. Auf Rang zwei folgt das Land Berlin mit 3,9 Monaten, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Am kürzesten steigen die Väter in Bayern und in Baden-Württemberg aus ihrem Berufsleben aus. Sie beziehen Elterngeld im Schnitt nur für jeweils 2,8 Monate. dpa

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